Freude und Spaß als treibende Kraft

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Der Festakt im Gmünder Prediger.
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Warum Freundschaften zu Städten in anderen Ländern heute wichtiger denn je sind.

Festakt der Städtepartner im Gmünder Prediger

Der Festakt im Gmünder Prediger.
Der Festakt im Gmünder Prediger.  © HOJ
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Der Festakt im Gmünder Prediger.
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Der Festakt im Gmünder Prediger.
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Schwäbisch Gmünd. Warum Städtepartnerschaften? Weil sie das friedliche Miteinander fördern und die Welt ein Stück besser machen, so der Tenor am Samstagnachmittag im Prediger-Festsaal, wo Vertreter der Gmünder Partnerstädte mit einer Unterschrift die Partnerschaft bekräftigten. „175 Jahre – welch ein Schatz“, begrüßte Oberbürgermeister Richard Arnold die Gäste aus Barnsley, Antibes, Székesfehérvár, Bethlehem und Faenza sowie die Mitglieder des Vereins Städtepartnerschaft. Mit allen fünf Partnerstädten feiert Gmünd ein rundes Jubiläum, das addiert die Zahl 175 ergibt.

Europa von unten

Klar bekannte sich auch Landrat Dr. Joachim Bläse zu den Städtepartnerschaften, in denen er ein Bekenntnis zu Europa und den transnationalen Beziehungen sieht. Europa könne nur von unten gebaut werden. Er dankte dem Verein, weil er Verantwortung übernehme und die Idee in Schulen, Vereine und andere Institutionen wie die Feuerwehr trage. „Ihr seid spitze, ohne euch wäre die Welt ärmer.“

Das erste Grußwort sprach Mayor Sarah Tattersall aus Barnsley. Die Welt habe sich in fünfzig Jahren zwar stark verändert, doch die Freundschaft mit Gmünd sei dadurch nicht beeinträchtigt worden. Mit Engagement, Respekt und Verständnis könne man Brücken bauen, durch populistische Politik hingegen erreiche man kaum was. „Danke für ihre Freundschaft und Hilfe.“

Durch nichts zu erschüttern

Weiter ging es mit Alexia Missana, Assistentin des Antiber Bürgermeisters, die ihr Grußwort ebenfalls auf Englisch überbrachte. Sie lobte die wunderbaren gemeinsamen Projekte in Form von Ausstellungen, Konzerten und Sportevents und sprach von „rich relationsships“, von reichen Beziehungen, die in den 45 Jahren entstanden seien. Man freue sich, Ende Oktober wieder eine fête de la bière zu veranstalten. Doch zuvor komme am 3. Oktober der Antiber OB nach Gmünd, um persönlich die Urkunde zu unterzeichnen.

Angela DelGrosso, Director of Mayor’s Initiatives in Bethlehem, Pennsylvania, zeigte sich im Namen von Bürgermeister Reynolds stolz, 30 Jahre Partnerschaft mit Gmünd zu feiern. Man teile die Leidenschaft für Kultur, Musik und Erziehung und sei verbunden durch eine starke Freundschaft.

Aus Székesfehérvár fand Zsolt Lerner warmherzige Worte des Dankes für eine 31 Jahre währende Freundschaft, die nichts erschüttern könne. Ein gemeinsames Europa habe nur Zukunft, wenn sie fest in den Köpfen und Gedanken der Menschen verankert sei. Dem pflichtete Andrea Fabbri, stellvertretender Bürgermeister in Faenza, bei. Wir müssen in Beziehung treten und Brücken bauen. Kein Land sei vor dem Virus des Hasses gefeit, das zeige der Krieg in Europa. Zu guter Letzt betonte der Vereinsvorsitzende Lukas-Amadeus Schachner Schachner, Städtepartnerschaften seien ein Gebot der Stunde und gesellschaftlicher, sozialer und politischer Imperativ. Doch das Wichtigste sei die Freude und der Spaß, „sie sollen immer die treibende Kraft sein.“ Sie kamen auch beim Chor Tiramisu, der den zweistündigen Festakt umrahmte, voll zum Ausdruck.

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