Freundeskreis erntet Hopfen

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Nach gezupfter Arbeit kontrollieren die fleißigen Helfer (v.l.) Susanne Will-Paar, Siegfried Grimminger, Roland Paar und Eva Grimminger noch einmal die Ernte des Aromahopfens.

Der erste Schritt für das Himmelsstürmerbier ist getan, jetzt braut Hausbrauer Johannes Nuding den Gerstensaft für das Krautfest am 23. Oktober.

Schwäbisch Gmünd

Sie hatten auf besseres Wetter gehofft, so wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ließen sich die fleißigen Erntehelfer des Freundeskreises Himmelsstürmer nicht stoppen: Unter etwas widrigen Wetterverhältnissen haben die Aktiven am vergangenen Wochenende die Hopfenernte eingeholt. Der Aromahopfen bildet einer der Grundlagen für das Himmelstürmerbier, das ende Oktober beim Krautfest ausgeschenkt wird.

Der Ertrag - das hatte sich in den vergangenen Wochen schon abgezeichnet - war in diesem Jahr nicht so groß. Dennoch konnten die ehrenamtlichen Helfer des Freundeskreises erfolgreich den Tettnanger Aromahopfen am Turmstüble ernten.

Gesellige Runde verlegte Hopfendoldenzupfen ins Trockene

In geselliger Runde zupften die fünf Freunde des Himmelsstürmer die Hopfendolden diesmal nicht bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse, sondern im trockenen Turmstüble. Denn ein eher April-artiges Wechselwetter legte der Erntegruppe nahe, die zuvor trocken abgehängten Hopfenranken dann doch im sicheren Vereinshaus weiterzuverarbeiten.

Anschließend brachten die Vereinsmitglieder die gezupften Dolden in einer Wanne zum Bierbrauer ins Gmünder Biermuseum. Dort wartete schon Hausbrauer (IHK) Johannes Nuding, der die frische Ernte in Empfang nahm. Er wird nun mit diesem Aromahopfen und heimischer Gerste das mittlerweile traditionelle Himmelsstürmer-Bier brauen. Sobald er sein Handwerk mit Reife- und Gärprozessen beendet hat, wandern die fertig abgefüllten Flaschen zurück zum Freundeskreis. Diese schenken das Bier zur Feier des Krautfestes am 23. Oktober zum Abschluss der Himmelsgarten-Saison aus.

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