Diane Herzogin von Württemberg eröffnet Ausstellung

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Diane Herzogin von Württemberg

Die Ausstellung „Dx Diane zu Gast in Gmünd“ ist eröffnet. Interessierte erleben am Pfingstsonntag die Online-Eröffnung. Werke auch unter freiem Himmel.

Impressionen der Ausstellung  „Dx Diane zu Gast in Gmünd“

Werke der Herzogin
Werke der Herzogin  © tom
Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Werke der Herzogin
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Schwäbisch Gmünd

Der Drache, ein Kunstwerk von Diane Herzogin von Württemberg, hat es bis vors Museum geschafft. Als Lockvogel für die große Sommerausstellung im Prediger, die dem Publikum zunächst nicht offen steht. „Dx Diane zu Gast in Gmünd. Kunst über Grenzen“ ist die Präsentation überschrieben, die Interessierten am Pfingstsonntag Punkt 15 Uhr wie durch einen Türspalt erleben können. Die Online-Eröffnung läuft sieben Minuten über den Bildschirm, zeigt Diane Herzogin von Württemberg, Oberbürgermeister Richard Arnold und den Museumsdirektor Dr. Max Tillmann bei einem Rundgang.

Kunst über Grenzen, das deutet nach Worten des Ausstellungskurators auf das umfangreiche Werk der Künstlerin hin. Besucher sehen Skulptur, Malerei, Kunsthandwerk und Textilarbeiten aus allen Schaffensperioden der Herzogin.

Für Max Tillmann hat sie gleich noch ein Kompliment parat: „Hier ist alles so attraktiv aufgebaut, manchmal sind Museen ja langweilig, hier aber nicht.“ Das liegt vielleicht an den Farben. In den Werken und in den Museumsräumen. Fünf Kapitel widmen sich dem Werk von Dx Diane, begleitet von Blau, Grün, Gelb, Rose und Türkis. 80 Arbeiten sind auf den rund 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu sehen.

Mehr noch: Das Museum geht mit der Präsentation auch in den öffentlichen Raum. Zum dort gezeigten zählen der Rote Kopf, der im Grün des Stadtgartens einen exponierten Standort erhält. Außerdem der von der Herzogin der Stadt Schwäbisch Gmünd geschenkte Drachen auf dem Johannisplatz.

Die fünf Kapitel beginnen mit dem Titel „Bella Figura“, hier dominieren Malerei und Skulptur. Das umgebende Moosgrün an den Wänden soll bei Besuchern Wohlbefinden aufkommen lassen. Ein schrilles Gelb führt Kunstfreunde unter anderem zum Thema Puppen. Die Farbe Rosé begleitet die Präsentation von Silbergerät, Keramik und Tischdekorationen auf extravagantem Sammlungsmöbel, wie den Boards von Rem Denizen.

Es folgt das heraldische Rot. Das ist der Rahmen für die Präsentation prächtiger Brokat- und Seidenstoffe, die Dx Diane der Gewandmeisterei der Staufersaga gestiftet hat. Ein Aqua-Ton führt zum abschließenden Kapitel der Ausstellung, zum Thema Mode. In einer Reihung von vier Vitrinen, werden aufwendige Gürtelschließen von Dx Diane präsentiert.

Die Künstlerin mit französischen Wurzeln – sie trägt auch den Titel Prinzessin von Frankreich – ist von der Ausstellung sichtlich beeindruckt und lässt den Oberbürgermeister wissen, dass „ich mich jedes Mal freue, wenn ich in Schwäbisch Gmünd bin“. Ihre Kunst komme von ganzem Herzen und „es ist für mich das schönste Geschenk, wenn man sagt, 'das gefällt mir'“.

Im Gegenzug bedankt sich Oberbürgermeister Richard Arnold für die große Unterstützung der Herzogin. Dabei nennt er die Schenkung wertvoller Stoffe für die Gewandmeisterei der Staufersaga. Die Künstlerin selbst habe bei den Gewändern mitgewirkt, Richard Arnold nennt aber auch Gundi Mertens und Christine Zorniger, die mit den „hoheitlichen“ Stoffen Gewänder geschaffen haben. Ebenso bedeutend sei die Unterstützung für die Renovierung des Salvator, dafür hat Stephan Kirchenbauer-Arnold 1999 die Fäden gezogen. Schließlich erleben die zwei Millionen Besucher der Landesgartenschau Großskulpturen von Diane Herzogin von Württemberg auf den Plätzen der Innenstadt.

Der kurze Rundgang soll Kunstfreunden einen ersten Eindruck ermöglichen, meint Museumsdirektor Dr. Max Tillmann. „Aber ich hoffe, dass Sie die Ausstellung schon bald real besuchen können.“

Ich hoffe, dass Sie die Ausstellung schon bald real besuchen können.“

Dr. Max Tillmann, Museumsdirektor

Bis zum 3. Oktober im Museum

Die Ausstellung „Dx Diane zu Gast in Gmünd. Kunst über Grenzen“ läuft bis zum 3. Oktober. Geplant war die Ausstellung ursprünglich schon für September 2020. Wegen der Corona-Pandemie gibt es noch keinen Termin für eine Öffnung der Ausstellungsräume. So bald wie möglich soll es auch Führungen durch die Ausstellung geben.

Dr. Max Tillmann möchte außerdem ein „spätsommerliches Fest“ zu Ehren der Künstlerin ausrichten, auch als Ersatz für die jetzt entfallene Vernissage.

Die Künstlerin signiert ihre Arbeiten mit DxDiane (das „D“ vor Diane steht für „Dimanche de Pâques“, Ostersonntag, der Tag ihrer Geburt)

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