Für den Erhalt von Flächen und Natur

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Gmünder Initiative zukunft4gd unterstützt ?Allianz Flächenschutz? zum Schutz des Bodens.

Schwäbisch Gmünd. Das Gmünder Netzwerk ?zukunft4gd? unterstützt die landesweite ?Allianz Flächenschutz?. Diese ist ein Zusammenschluss von Initiativen Baden-Württembergs zum Erhalt der Lebensgrundlage Boden. Sie will nach eigenen Angaben ?Bürger und Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Verwaltung dafür gewinnen, sich aktiv für den Erhalt unserer Naturflächen als unersetzliche Lebensgrundlage einzusetzen?. Zur ?Allianz Flächenschutz? gehören Initiativen aus Weinheim, Stuttgart, der Ortenau, den Fildern, Horb, Reutlingen, Nürtingen, Dettingen/Teck, Wernau. Kirchheim/Teck, Dittlau, Schorndorf und Esslingen. Die ?Allianz Flächenschutz? versteht sich auch als Plattform für Gedankenaustausch. Im Dezember hat die Allianz ihr Anliegen Ministerpräsident Winfried Kretschmann erläutert. ?Angesichts der allerorten in Baden-Württemberg wie Pilze aus dem Boden schießenden neuen Wohn- und Gewerbegebiete und gigantischer Straßenbauprojekte erscheint uns rasches Handeln zum Schutz des Bodens dringend geboten?, schrieb Johann Kuttner im Namen der Initiative. Die ?Allianz Flächenschutz? forderte Kretschmann deshalb auf, ?sich unverzüglich auf Landes- und Bundesebene? für ein Bodenschutzgesetz einzusetzen, das ?selbst bei Maßnahmen zum Ersatz fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien weiteren Flächenverbrauch? vermeide.

Auch die Landesregierung sehe mit Sorge, ?dass trotz aller Bemühungen zum Flächensparen die Flächenneuinanspruchnahme durch Siedlung, Gewerbe und Infrastruktur anhält und oftmals hochwertige Böden verloren gehen?, antwortete Eva Mannhardt vom Staatsministerium im Namen des Ministerpräsidenten. Gleichwohl werde die Energiewende ?nicht ganz ohne Flächenneuinanspruchnahme umzusetzen sein?. Deshalb müsse beim Ausbau der erneuerbaren Energien auf ?bestmöglichen Bodenschutz geachtet werden?.

?Wir sind nicht gegen Gewerbe oder Bebauungen, sondern uns ist der Erhalt von Fläche, Natur und Klimaschutz wichtig?, sagt Anke Rommel von zukunft4gd. Dies sei ein entscheidender Unterschied. Die Initiative bittet Gmünder Entscheidungsgremien, ?genau zu hinterfragen, ob es möglicherweise Alternativen zur Bebauung in Gewerbebrachen oder anderen Leerständen gibt?.?Michael Länge

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