Gastro und Geschäfte: Stühlerücken in Gmünds Innenstadt

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Neu in Gmünd: der künftige "VW City Store".
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Zwei Gmünder Gastronomie-Betriebe ziehen um – der „VW City Store“ soll in rund zwei Monaten aufmachen.

Schwäbisch Gmünd

Neue Logos über Ladentüren, Info-Schilder zum Umzug und viele Umbauarbeiten: In der Bocksgasse und drumherum tut sich einiges in Gastronomie und Handel. Ein Rundgang:

Oh Mother plus „Concept Store“: Nach drei Jahren ist Schluss – aber nur für einige Tage. Am Samstag wird das Café „Oh Mother“ in der Bocksgasse 16 zum letzten Mal offen haben. Dann steht eine Woche lang der Umzug an. Florian Stephan, der Ehemann von Inhaberin Sabine Stephan, hat Urlaub genommen und ist ihr Bauleiter in den neuen Räumen.

Anfang September soll das neue „Oh Mother“ eröffnen, im Eckhaus an der Postgasse und Nikolausgasse. „Es war Liebe auf den ersten Blick, es ist ein wunderschönes Haus“, sagt Sabine Stephan über das historische Gebäude mit den tiefen Bogenfenstern. „Ich sehe die Fenster schon als Sitzbänke.“

Die Zahl der Plätze wird ungefähr gleichbleiben – 35 drinnen, etwa 20 im Außenbereich. Auch in der engen Nikolausgasse habe die Stadt einige Tische genehmigt, erzählt die Oh-Mother-Chefin. Drinnen werde „alles ein bisschen größer und besser aufgeteilt“. Auch einen separaten Küchenbereich wird es künftig geben. „Dadurch können wir unser Angebot vergrößern.“

Am Konzept soll sich im Grundsatz nichts ändern: „Frühstück, Kaffee und Kuchen“, am Nachmittag sollen einige neue Snacks dazukommen. „Aber Mittagstisch wird es bei uns nie geben.“

Die größte Neuerung soll ein Verkaufsbereich sein: „Wir werden einen Concept Store dabeihaben“, sagt Sabine Stephan. Dort will sie Deko-Sachen und Artikel aus der Region verkaufen – was bisher nur in einer Ecke angeboten wird, soll auf 10 bis 15 Regalmeter anwachsen. „Das Konzept war schon immer mein Traum.“

Cocktails neben dem Münster: Die Cocktailbar am Parlermarkt ist zu, im Fenster hängt ein Plakat: „Ab September Münsterplatz 12, ehem. Café Spielplatz“. Statt an der Zufahrt zum Parkhaus Parlermarkt, wird die Bar dann in der Fußgängerzone am Münster ihre Heimat haben. Die Zahl der Sitzplätze, bisher sind es 26, werde „nicht groß wachsen“, sagt Inhaber Marco Pereira. Neu hinzu kommt Außengastronomie, weshalb Pereira früher als bisher öffnen will, gegen 17 oder 18 Uhr. Offen sein soll künftig an drei Tagen: Donnerstag, Freitag und Samstag. Er werde wie bisher aber weiter tagsüber berufstätig sein, sagt der gelernte Barkeeper: Die Cocktailbar bleibt mein Hobbyraum.“

Der VW City Store: Über der Eingangstür ein großes VW-Emblem, daneben steht „City Store Widmann“. Die neue Innenstadt-Repräsentanz des Autohauses Widmann entsteht an der Ecke Bocksgasse/Marktplatz, bis der „Store“ aufmacht, wird es noch rund zwei Monate dauern, sagt Geschäftsführer Bernd Widmann. „Das Schild wurde als Erstes geliefert.“ Ansonsten geht es Widmann wie allen Bauherren heute: Fast überall gibt‘s Lieferfristen. „Ende September/Anfang Oktober“ hofft Widmann eröffnen zu können.

An Markttagen - Patisserie Flavor: Lieferverzögerungen hat Helene Barnikel reichlich erlebt: Rund ein halbes Jahr später als erhofft konnte die Inhaberin der Patisserie Flavor in der Bocksgasse 30 eröffnen. Ihr erstes eigenes Geschäft hat die Konditormeisterin immer an Markttagen geöffnet, mittwochs und freitags von 9 bis 15 Uhr. Alleine davon leben könnte sie nicht, sagt sie, auch ihr Laden ist Repräsentanz, Öffentlichkeitsarbeit. „Ein wichtiger Geschäftszweig ist das Catering, im speziellen Hochzeitstorten“, erzählt Barnikel.

Das neue Gebäude des "Oh mother".
Hat an Markttagen offen: Helene Barnikel, Inhaberin der Patisserie Flavor.
Adieu Bockgasse, hallo Postgasse: Nach drei Jahren wird Sabine Stephan mit ihrem Café Oh Mother umziehen.

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