Gefahrgutzug im Berufsschulzentrum im Einsatz

+
bild-von-ios-1
  • schließen

Nach Freiwerden von Brom mussten rund 500 Schüler und Lehrkräfte evakuiert werden.

Schwäbisch Gmünd. Im Berufsschulzentrum Schwäbisch Gmünd wurde der Chemieunterricht am Montagvormittag zum Ernstfall: Wie die Pressesprecherin der Landkreisverwaltung, Susanne Dietterle, auf Anfrage mitteilte, zerbrach in einem Chemiesaal gegen 10.30 Uhr an diesem Vormittag ein Behälter mit Brom. Der Stoff gilt als sehr gefährlich, deshalb habe der Lehrer sofort die Maßnahmen ergriffen, die der Notfallplan für einen solchen Gefahrstoffunfall vorsieht. Er und die 20 Schüler verließen den Raum, zudem setzte er die Alarmkette in Gang.

Mit  Schutzkleidung

Feuerwehr und Notarzt seien sehr rasch vor Ort gewesen. lobt Dietterle. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd rückte mit neun Fahrzeugen und 49 Einsatzkräften an, dabei war auch der Gefahrgutzug. Indessen wurde das Hauptgebäude des Schulzentrums evakuiert, rund 500 Schüler und Lehrkräfte mussten ins Freie. Feuerwehrleute gingen mit entsprechender Schutzkleidung in das Gebäude, reinigten die Gefahrenstelle in dem Chemiesaal und lüfteten das Gebäude.

Brom ist vielen noch aus dem Chemieunterricht bekannt. Der Stoff hat die Ordnungszahl 35 und das Zeichen Br. Im Periodensystem ist es wie Chlor bei den Halogenen zu finden. Und es ist bekannt für seinen sehr unangenehmen Geruch. In diesem Ernstfall relevant war, dass Brom, wenn es nicht mit anderen Stoffen verbunden ist, sehr giftig und stark ätzend ist. Deshalb, erläutert Susanne Dietterle, gibt es auch besondere Vorschriften für den Umgang mit Brom im Chemieunterricht. Die Dämpfe des Elements seien sehr schädlich für die Lunge. Nach dem Gefahrgutunfall habe daher ein Arzt alle Schüler und den Lehrer, die mit dem Stoff in Kontakt gekommen sein könnten, untersucht. Bei keinem seien Beeinträchtigungen festgestellt worden, sagt die Landkreis-Pressesprecherin.

Unterricht  fortgesetzt

Gegen 12.30 Uhr sei der Schulbetrieb wieder wie gewohnt aufgenommen worden. Die Schulleitung habe aus dem unerwarteten Ernstfall die Bilanz gezogen, dass der Rettungsplan offenbar sehr gut funktioniert, so Susanne Dietterle. 

Schwäbisch Gmünd: Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz und in Vollschutzanzügen arbeiten auf dem Schulgelände des Berufsschulzentrums im Ostalbkreis. Dort war am Morgen im Chemieunterricht ein Gefäß mit Brom zerbrochen. Das betroffene Gebäude wurde dar
Schwäbisch Gmünd: Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz und in Vollschutzanzügen arbeiten auf dem Schulgelände des Berufsschulzentrums im Ostalbkreis. Dort war am Morgen im Chemieunterricht ein Gefäß mit Brom zerbrochen. Das betroffene Gebäude wurde dar
Schwäbisch Gmünd: Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz und in Vollschutzanzügen arbeiten auf dem Schulgelände des Berufsschulzentrums im Ostalbkreis. Dort war am Morgen im Chemieunterricht ein Gefäß mit Brom zerbrochen. Das betroffene Gebäude wurde dar
Schwäbisch Gmünd: Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz und in Vollschutzanzügen arbeiten auf dem Schulgelände des Berufsschulzentrums im Ostalbkreis. Dort war am Morgen im Chemieunterricht ein Gefäß mit Brom zerbrochen. Das betroffene Gebäude wurde dar

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Kommentare