Gesangverein plant eine „große Herausforderung“

Bis auf den Posten des Pressewarts können alle Ämter beim Gesangverein 1823 besetzt werden. Die Vorbereitungen für das bevorstehende Jubiläumsjahr laufen.

Schwäbisch Gmünd

Im Schwörsaal trafen sich Sängerinnen und Sänger des Gesangverein Schwäbisch Gmünd 1823 nach langer Pause zur Hauptversammlung, nachdem diese coronabedingt zweimal abgesagt werden musste. Der Vorsitzende Walter Stütz begrüßte die Mitglieder und Dirigent Martin Thorwarth. Schwer fiel ihm die Totenehrung, verlor der Verein doch in den vergangenen drei Jahren einige tragende Stimmen bei den Frauen- und Männerstimmen. Die Anwesenden gedachten stumm an den am Vortag zu Grabe getragenen Aktiven und Pressewart des Vereins, Wolfgang Gärtner. Er hinterlässt nicht nur im Chor eine große Lücke.

Die Berichte von Schriftführerin Margarete Preiß, von Sängervorstand Siegfried Wahl und Hauptkassiererin Brigitte Röhrle waren recht kurz gefasst, denn die zwei Jahre Corona reduzierten die Vereinstätigkeit wesentlich. Erfreulich ist, dass der Kassenstand trotz Corona und fehlenden Einnahmen bei den abgesagten Guggenmusiktreffen nicht abgenommen hat. Dazu trugen vor allem die Coronahilfen des Landes und der Stadt bei. Positiv war auch, dass der Verein in den Zeiten als es die Coronasituation es zuließ, zwei Ausflüge durchführen konnte. Sängerkassiererin Cornelia Bieg berichtete von einem guten Kontostand der Sängerkasse.

Wahlen verlaufen reibungslos

Ausschussmitglied Christof Preiß nahm die Entlastung des Gesamtvorstandes, Elisabeth Nuding die der Hauptkassiererin und Marianne Kolb die der Sängerkassiererin vor. Alle wurden einstimmig entlastet.

Die anschließenden Wahlen der Vorstands- und Ausschussmitglieder verliefen reibungslos. Gewählt wurden Patricia Klingenmaier als stellvertretende Vorsitzende, Brigitte Röhrle als Hauptkassiererin und Cornelia Bieg als Sängerkassiererin. Der Posten des Pressewartes konnte nicht besetzt werden, er wird in Zukunft von Walter Stütz, Margarete Preiß und Marianne Kolb ausgefüllt.

Ingrid Rix und Siegfried Baier sind die Neuen im Ausschuss und unterstützen die seitherigen Ausschussmitglieder Christel Stegmeier, Elisabeth Nuding, Brigitte Scherr, Marianne Kolb, Hans-Jürgen Linke und Christof Preiß. Die Notenwarte stellten sich weiter zur Verfügung.

Für die ausscheidenden Kassenprüfer waren Edith Müßig und Elisabeth Hubele bereit, ein Auge auf die Kassen zu haben. Alle Kandidaten erhielten die einstimmige Zustimmung der Versammlung. Der Vereinsvorsitzende bedankte sich für die Bereitschaft mitzuwirken und nannte, das 2023 anstehende Jubiläum „200 Jahre Gesangverein Schwäbisch Gmünd“ eine „große Herausforderung“.

Beitragserhöhung beschlossen

Da der Mitgliedsbeitrag acht Jahre gleichgeblieben war, beschloss die Versammlung nach Diskussion mit großer Mehrheit, den Beitrag der Aktiven um zehn Euro pro Jahr zu erhöhen. Der Vorsitzende wies auch auf die Möglichkeit von Spenden für den Verein hin, dies vor allem, weil der Verein nächstes Jahr 200 Jahre alt wird. Am 12. März 2023 wird dieses Jubiläum im Prediger gefeiert. Mit den musikalischen Vorbereitungen auf dieses Fest wird schon in den Chorproben in der Städtischen Musikschule begonnen. Dazu lädt der Gesangverein alle sangesfreudigen Menschen aus Schwäbisch Gmünd und Umgebung ein.

Mehrere Auftritte geplant

Zum Abschluss der Hauptversammlung wurden die bisher bekannten Termine bekanntgegeben: Der Gesangverein tritt gemeinsam mit dem Gemischten Chor des Liederkranzes Waldstetten am 26. Juni und 13. November 2022 bei dessen Vereinsjubiläums auf, am 16. Juli finden das Gartenfest und am 21. Juli findet das Singen in einem Seniorenheim statt. Mit Ideen zum Jubiläum durch den Chorleiter, den Vorstand und den Aktiven Hans Stegmeier wurde die Hauptversammlung geschlossen.

Weitere Infos zum Gesangverein Schwäbisch Gmünd 1823 gibt's online unter https://gv1823.de/

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