Gesegnet auf zwei Rädern durch die Stadt

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Münsterpfarrer Robert Kloker spendete den Radfahrern und ihren Fahrrädern den Segen.

Fahrradfahrer erhalten zum Auftakt der europäischen Mobilitätswoche den göttlichen Segen.

Schwäbisch Gmünd. Die Zukunft liegt in der Vernetzung aller öffentlichen Verkehrsmittel. Das sagte der Gmünder Andrze Sielicki, der als Verkehrsplaner beim Regionalverband Ostwürttemberg tätig ist, beim Auftakt der europäischen Mobilitätswoche. Diese läuft seit Sonntag und bis Samstag, 22. September. Der Gmünder Agenda-Arbeitskreis Mobilität und Verkehr eröffnete die Kampagne mit einer Fahrradsegnung auf dem Münsterplatz. Münsterpfarrer Robert Kloker spendete den Radfahrern und ihren Fahrrädern dabei den göttlichen Segen. Der Geistliche bat um Schutz für die Fahrradfahrer und ihre Fortbewegungsmittel. Gleichzeitig erbat er für die Radler die Erkenntnis für "Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme". Der Herr gebe, dass die Radfahrer "allzeit im Straßenverkehr Verantwortungsbewusstsein zeigen".

Oberbürgermeister Richard Arnold dankte den Mitgliedern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und des Agenda-Arbeitskreises Mobilität und Verkehr für die von ihnen ausgehenden Impulse. Auch bei Diskussionen seien Stadt und Arbeitskreis immer auf der Suche "nach dem besten Weg". Gemeinsam habe man "viel erreicht".

Arnold gab einen Rückblick auf seine politische Zeit in Brüssel und die erste europäische Mobilitätswoche, die er dort erlebt hatte: "Schon in Brüssel war es wichtig, diese Aktion richtig zu zelebrieren." Die Straßen der sonst nur mit Autos belebten Stadt seien plötzlich von vielen Radlern befahren worden. "Eine sehr angenehme Erfahrung", erinnerte sich Arnold, der für sich die damaligen Anregungen "gerne mit nach Gmünd genommen hat". Die Segnung von Radlern und Fahrzeugen sei daher ein wichtiger Bestandteil der europäischen Mobilitätswoche.

Erich Wenzel und Bettina Winter-Schulligen vom Arbeitskreis Mobilität und Verkehr gaben Einblicke in ihre Arbeit und die erreichten Ziele. "Ein Schwerpunkt liegt auf die Erarbeitung sinnvoller Konzepte für sichere Radwege in Gmünd", erzählte Wenzel. Ausgezeichnet als Modellkommune RadKULTUR, konnten in Gmünd dank der Arbeit der Agenda 21 bereits etliche Radwegkombinationen verwirklicht und ausgeschildert werden. Mit verschiedenen Aktionen bieten die Mitglieder des Arbeitskreises durch Radchecks und Fahrradcodierungen den Zweiradfahren mehr Sicherheit auf den Straßen.

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