Giftstoff-Anschlag auf dem Hardt

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Die Feuerwehr war mit Schutzanzügen im Einsatz.
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Auslöser des Vorfalls war offenbar ein vorausgegangener Streit.

Giftalarm - Bilder vom Gefahrgut-Einsatz in Schwäbisch Gmünd

Bilder vom Gefahrgut-Einsatz nach Giftalarm in Schwäbisch Gmünd.
Bilder vom Gefahrgut-Einsatz nach Giftalarm in Schwäbisch Gmünd. © Marius Bulling / onw-images
Bilder vom Gefahrgut-Einsatz nach Giftalarm in Schwäbisch Gmünd.
Bilder vom Gefahrgut-Einsatz nach Giftalarm in Schwäbisch Gmünd. © Marius Bulling / onw-images
Bilder vom Gefahrgut-Einsatz nach Giftalarm in Schwäbisch Gmünd.
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Bilder vom Gefahrgut-Einsatz nach Giftalarm in Schwäbisch Gmünd. © Marius Bulling / onw-images
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Schwäbisch Gmünd. Giftstoff-Anschlag auf dem Hardt: In einer Wohnung in der Zwerenbergstraße hat ein Mann seine Freundin mit einer ammoniakhaltigen Flüssigkeit überschüttet und dabei schwer verletzt. Auslöser des Vorfalls, der gegen Mitternacht von Sonntag auf Montag passiert ist, war offenbar ein vorausgegangener Streit. 

Die 24-Jährige gab bei der Polizei an, von ihrem Freund geschlagen und gewürgt geworden zu sein. Im Verlauf des Streits, bei dem ein 19-jähriger Mann zumindest zeitweise dem Beschuldigten geholfen haben soll, sei sie dann gefesselt und mit der Flüssigkeit übergossen worden. Die Polizei nahm den 25 Jahre alten Lebensgefährten der Frau vorläufig fest. Das Opfer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt 56 Einsatzkräfte waren in Aktion, darunter auch Gefahrstoffspezialisten der Gmünder Feuerwehr. 

Als der Gefahrgutzug der Feuerwehr eintraf, war das mutmaßliche Opfer schon aus der Wohnung gerettet – die Arbeit der 41 Feuerwehrleute bestand vor allem darin, den Giftstoff zu beseitigen. „Die Ammoniak-Lösung war in der Wohnung verteilt“, berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Ralf Schamberger.

In Vollschutzanzügen

Feuerwehrleute in Vollschutzanzügen öffneten die Fenster und machten sich in den Räumen der Wohnung mit Chemikalienbinder ans Werk, danach wurde das giftige Material in Fässer verpackt und „die Wohnung wieder freigemessen“, so Einsatzleiter Schamberger.

Mehrere Anwohner und Bewohner des etwa 20 Parteien großen Wohnblocks schauten der Arbeit von Feuerwehr und Polizei zu. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden, weil die Gefahrstoffanzüge der Einsatzkräfte, mit denen sie in die Wohnung im 3. Obergeschoss gegangen waren, gleich vor Ort in einem speziellen Dekontaminierungszelt gereinigt wurden. Dafür war die darauf spezialisierte Bettringer Feuerwehr-Abteilung zuständig.

Gegen 4 Uhr am Montagmorgen konnten die betroffenen Räume dann wieder ohne Schutzanzug betreten werden, Beamte der Polizei versiegelten zuletzt die Wohnung. 

Weitere Personen waren von dem verteilten Ammoniak offenbar nicht betroffen, angrenzende Wohnungen mussten nicht evakuiert werden.

Was war das Tatmotiv?

Am Montagmorgen setzte sich der Einsatz der Behörden auf dem Hardt fort: Ein Spurensicherungsteam der Polizei machte sich an die Arbeit, außerdem ermittelten Beamte der Kriminalpolizei. Angaben zur Tat und dem Tatmotiv hat das zuständige Polizeipräsidium Aalen bislang nicht gemacht. 

Info: Ammoniak ist ein ätzendes, giftiges Gas, an dem ein Mensch ersticken kann. Schleimhäute der Atemwege und der Augen werden von dem Gas angegriffen.

Am Montagmorgen setzte sich der Einsatz der Behörden auf dem Hardt fort: Ein Spurensicherungsteam der Polizei machte sich an die Arbeit, außerdem ermittelten Beamte der Kriminalpolizei. Angaben zur Tat und dem Tatmotiv hat das zuständige Polizeipräsidium Aalen bislang nicht gemacht. Auch Heidelberg24 berichtet über den Giftstoff-Anschlag in Schwäbisch Gmünd.

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