Gmünd hat mit Partnerstädten regen Austausch trotz Corona

  • Weitere
    schließen
+
Der Barnsley Garten am Josefsbach, sichtbares Zeichen einer lebendigen Partnerschaft zwischen dem nordenglischen Barnsley und Gmünd. Die Freundschaften mit Barnsley, Antibes, Székesfehérvár, Faenza und Bethlehem leben – trotz Corona.
  • schließen

Der Vorstand will das Vereinsleben wieder aktivieren. Reisen des Jahres 2020 sind auf 2021 verschoben.

Schwäbisch Gmünd

Gmünds Verein Städtepartnerschaft hofft, im Herbst im Vereinsleben "in Teilen oder ganz zu einer neuen Wirklichkeit zurückkehren" zu können. Dies teilten die Vorstandsmitglieder Lukas Amadeus Schachner, Robert Abzieher, Christoph Bertenrath und Clemens Weller in einem Schreiben an die Mitglieder des Vereins mit. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie "bedeutend der soziale Zusammenhalt für uns alle" sei. Dies gelte auch für die Städtepartnerschaft im Großen.

Trotz Corona habe es in den vergangenen Monaten mit den Partnervereinen einen regen Austausch gegeben. Im vergangenen Monat habe es nun etwas Zuversicht gegeben. Insbesondere in Faenza seien die "für uns fast unbegreifbaren" restriktiven Maßnahmen etwas gelockert worden. Hart getroffen scheine Barnsley. Gäbe es Corona nicht, "könnten wir bald auch wieder nach Székesfehérvár fahren", schreiben die Vorstandsmitglieder. Zwar habe der Vorstand Szenarien im Blick, das Vereinsleben wieder zu aktivieren. Doch er wolle dabei "äußerste Vorsicht" walten lassen. Deshalb würden zunächst bis Ende August alle größeren Veranstaltungen ausgesetzt. Dies betreffe zunächst die Begegnungsreise nach Székesfehérvár. Gleichzeitig biete es die Gelegenheit, die Reisen nach Antibes und Székesfehérvár für 2021 neu zu konzipieren.

Aus Antibes, Barnsley und Székesfehérvár hat der Vorstand Nachrichten erhalten. In den letzten Monaten seien alle ein wenig von der Welt abgeschnitten gewesen, "in unseren Häusern eingesperrt", schreiben die Freunde aus Antibes. Glücklicherweise sei die Virusepidemie nun auf dem Rückzug. Der Verein hoffe, die Aktivitäten nach dem Sommer wieder aufnehmen zu können. Ein Besuch in Antibes werde aber nicht vor dem Frühjahr 2021 stattfinden. Doch falls die Antiber das Bierfest am 17. Oktober organisieren dürften, hoffen sie, ein paar Besucher aus Schwäbisch Gmünd in Antibes dabei zu haben.

Wir vermissen Euch sehr.

Erzsébet Igari in einem Brief aus Székesfehérvár an die Gmünder

Ähnliche Worte aus der englischen Partnerstadt Barnsley: "Während wir beginnen, aus der Abriegelung und diesem schrecklichen Virus herauszukommen, blicken wir auf die Monate der Isolation und auf den Druck zurück, den wir alle erlebt haben", schreibt Alan Brentnall. Dabei freuen er und die englischen Freunde sich schon auf die Zeit, zu der "wir wieder zusammenkommen können, uns ohne Ängste versammeln, zusammen essen und eiskaltes Bier trinken können". "Wir können es kaum erwarten", schreibt Brentnall und ermuntert die Freunde in Schwäbisch Gmünd, stark und positiv zu bleiben. "Wir vermissen Euch sehr", schreibt schließlich Erzsébet Igari aus Székesfehérvár. Und dass die ungarischen Freunde die Gmünder Freunde im Jahr 2021 ganz herzlich nach Székesfehérvár einladen, nachdem der Besuch in diesem Jahr entfällt.

Schließlich hat sich der Vorstand erstmals damit beschäftigt, wie das folgende Jahr mit dem 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Barnsley und mit weiteren städtischen Jubiläen ausgestaltet werden könne. Zwischenzeitlich empfiehlt er den Gmünder Bürgern Besuche im Antiber Garten und im Barnsley Garten. Der Antiber Garten werde liebevoll von Daghild Glasenapp gepflegt. Sie kümmert sich zudem, gemeinsam mit Prof. Dr. Dieter Maas, um die Telephone Box aus Barnsley, die am Eingang zum englischen Garten steht. Beiden sagt der Vorstand ein Dankeschön für das "kleine Paradies auf internationaler Gmünder Erde".

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

WEITERE ARTIKEL