Im Blick

Gmünd international. Bravo!

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Hunderte Besucher der Premiere der „Momente der Staufersaga“ schauen aus einem neuen Blickwinkel auf das Herrschergeschlecht.
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Die „Momente der Staufersaga“ und 175 Jahre Städtepartnerschaften.

Europäische Staufertage, dieser Titel für die „Momente der Staufersaga“ 2022 und das Treffen der Partnerstädte, um 175 gemeinsame Jahre zu feiern, ist anspruchsvoll. Die Stadt selbst hängt die Messlatte hoch. Weshalb am Ende zählt, ob die Inhalte dem Titel gerecht werden? Sie werden‘s.
Da ist zunächst die Staufersaga. Neu inszeniert. Hundert Mal – zurecht – gelobt: Faszinierend, wie Gmünder die Geschichte ihrer Stadt erzählen, sie, wie PG-Lehrerin Dr. Doris Pfleiderer so treffend formuliert hat, leben.
Das aber ist nicht alles. Denn eine solche Inszenierung birgt die Gefahr in sich, dass sich eine Stadt auf die Schulter klopft, um sich selbst kreist. Die Staufer für sich verklärt. Dies ist in den Staufersaga-Momenten und in diesen Staufertagen mitnichten so. Sie sind, bei aller schon auch spürbaren Lust, sich selbst zu loben, ein Beleg dafür, wie diese Stadt sich in den vergangenen Jahren geöffnet hat.
Nicht nur mit dem Stadtumbau und der architektonischen Öffnung in Richtung Stuttgart. Sondern aktuell mit mehr als 200 Gästen aus fünf Partnerstädten. Sie sind die, die für ein zusammenwachsendes Europa auch zählen. Sie sind nicht nur offizielle Vertreter, sondern Menschen wie du und ich. Künstler, Musiker,Vereinsleute, Tänzer, Sportler.
Viel zählt dabei das junge Europa. Gäste dieser Staufertage waren junge Menschen aus Lettland, Polen, Italien und Frankreich, die mit jungen Gmündern diskutierten. Über Frieden, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Zukunft. Ihre Erkenntnisse: nicht verzagen, sondern engagiert in Demokratie, im Dialog, mit Bildung und technologischem Know-how Probleme anpacken. Fast der bemerkenswerteste Baustein dieser Staufertage.

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