Gmünd mit Plus im Haushalt

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Gmünd steht besser da als erwartet: mit rund 17 Millionen Euro mehr als im Haushalt2021 geplant war.

Schwäbisch Gmünd. Das Corona-Jahr 2021 ist für Schwäbisch Gmünd finanziell besser gelaufen als gedacht. Das berichtete dem Gmünder Gemeinderat der Stadtkämmerer René Bantel, der seine Jahresprognose auf Basis der Zahlen bis zum 30. November erstellt hatte. „Wir sind mit einem Plan gestartet mit einem Minus von rund 12 Millionen Euro und sind jetzt bei plus 5 Millionen“, sagte Bantel. Das unerwarteten 17-Millionen-Plus im Vergleich zum Haushaltsplan habe mehrere Ursachen. Einerseits waren die Einnahmen höher als gedacht, bei Steuern und Abgaben etwa rechnet der Stadtkämmerer mit einem Plus von 5,2 Millionen, rund 28 statt erwarteten 23 Millionen Euro.
Andererseits hat die Stadt in einigen Bereichen weniger ausgegeben als geplant. Etwa vier Millionen weniger ist für Personal ausgegeben worden. Hauptamtsleiter Helmut Ott nannte einige der Gründe: Kurzarbeit, geschlossene Hallen und Säle sowie die Schwierigkeit, in manchen Bereichen Stellen mit dem notwendigen Fachpersonal gleich wieder besetzen zu können, ganz ausgeprägt bei Erzieherinnen, weil dort der Bedarf steige.
Noch eine gute Nachricht hatte der Kämmerer für die Stadträte: Die Verschuldung könne 2021 von rund 77 auf 73 Millionen Euro reduziert werden. Bernd Müller

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