Gmünd setzt Impuls für den Sport

  • Weitere
    schließen
+
Sie alle wollen Lust machen auf Sport und Bewegung: die Tauzieher Doibacher Löwen, die Rope Skipper um Daniela Loisy, Klaus Arnholdt und Frank Wendel vom Sportamt, Sportverbandschef Ralf Wiedemann, Bürgermeister Christian Baron und OB Richard Arnold.
  • schließen

Stadt und Stadtsportverband starten eine gemeinsame Kampagne, um den Menschen den Wiedereinstieg in den Vereinssport zu erleichtern.

Schwäbisch Gmünd

Ausreden gebe es nun nicht mehr. Runter vom Sofa, sagte deshalb Gmünds Sportbürgermeister Christian Baron, als er am Dienstag gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Ralf Wiedemann, im Remspark ein Signal gab, dass die Bürger nun nicht mehr nur ins Café, sondern sich auch wieder bewegen dürften. Dies bedeutet: Alle Sportstätten sind wieder nutzbar. Sportvereine kehren in die Sporthallen zurück. Fußball- und Hockeyspieler dürfen wieder auf die Rasenplätze. Schwimmer ziehen bereits wieder ihre Bahnen. Im Graben gibt's wieder das gemeinsame Training „Fit im Park“, die Rotary-Bewegungswelt darf wieder genutzt werden. Der Schulsport gewinnt wieder an Fahrt. Die Angebote des Gmünder SportSpaßes stehen bereit. Und auch die Kindersportschule und die Bäderbetriebe bieten wieder Kurse an.

Für die Kampagne haben Stadt und Stadtsportverband ein Logo entwickelt. „Los geht's. Gmünd macht wieder Sport“ steht auf diesem. Er sei überglücklich, dass der Sport in allen Bereichen wieder los geht, nicht nur im Freien also und auch nicht nur der kontaktarme Sport, sagte Wiedemann. Zu verdanken sei dies „schnell und kräftig fallenden Inzidenzzahlen“, ergänzte Baron. Dass diese weiter fallen und immer weniger Tests nötig werden, darauf setzt Wiedemann. Denn für die Vereine werde es schwer genug. Gut 70 Vereine hat der Stadtsportverband. In diesen sind etwa 18 000 Mitglieder. „Wir hatten überall Einbrüche“, sagte der Leiter des Amtes für Bildung und Sport, Klaus Arnholdt. „Wir haben einen gewissen Schwund“, sagte auch Ralf Wiedemann. Dabei war es nicht so, dass mehr Bürger aus Vereinen austraten als zu Nicht-Corona-Zeiten. Doch es war in der Pandemie schwierig, neue Mitglieder zu gewinnen. Dies wiederum wirkte sich auf die Kassen der Vereine aus. Weshalb der Stadtsportverband, der von der Stadt für die Vereine in diesem Jahr 25 000 Euro bekommen hat, mit 13 500 Euro klamme Vereine unterstützte.

Neben dieser bereits erfolgten Unterstützung für Vereine soll die Kampagne helfen. Diese hat mehrere Standbeine. Neben dem Start am Dienstag im Remspark mit den Tauziehsportlern Doibacher Löwen und den Rope Skippern um Daniela Loisy weisen Plakate in Geschäften auf die Angebote von Stadt und Stadtsportverband hin. Mit Postkarten informiert die Stadt Eltern direkt über Sportangebote.

Nicht zuletzt plant die Stadt eine Sportlerehrung im kleineren Rahmen. Mit dieser sollen Personen gewürdigt werden, die trotz Corona Sport ausüben konnten und dabei erfolgreich waren. Ralf Wiedemann ist es wichtig, die Gmünder Tradition des Sportpioniers nicht abreißen zu lassen. Dieser soll ebenfalls bei der kleinen Ehrung gewürdigt werden.

Unser Ziel ist, fasste Wiedemann die Kampagne zusammen, einen Impuls zu setzen. Nicht nur allein der Bewegung wegen, sondern auch des gesellschaftlichen Aspektes wegen, der im Sport riesig sei. Kinder und Jugendliche hätten dabei am meisten gelitten. Deshalb müsse nun viel getan werden, um das Niveau vor der Pandemie wieder zu erreichen.

Alle sportlichen Angebote der Stadt Gmünd finden Interessierte auf www.schwaebisch-gmuend.de.

Wir haben einen gewissen Schwund.“

Ralf Wiedemann, Chef des Stadtsportverbands

Sportangebote in Gmünd - eine erste Auswahl

Erste Sportangebote nannte Frank Wendel vom Sportamt:

Dienstags von 10 bis 11 Uhr gibt's „Fit im Park“ in der Grabenallee.

Offiziell eröffnet werden soll in Kürze die Downhillstrecke Moe-Moea-Trail im Schaubenwald in Richtung Mutlangen, an dem mehrere Jugendliche seit mehr als einem Jahr arbeiten.

Ende Juli soll es eine kleine Sportlerehrung geben, bei der diejenigen ausgezeichnet, die Sport ausüben durften und dabei erfolgreich waren. Gewürdigt werden soll dabei auch ein Gmünders Sportpionier.

Zum Kampagnenstart gibt's ein Video auf www.tagespost.de.

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL