Gmünder Fünfknopfturm öffnet zur Sommersaison

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Die sechs Ebenen des Fünfknopfturms in Schwäbisch Gmünd können ab Sonntag, 8. Mai, wieder besucht und erkundet werden.

Der rund 600 Jahre alte Stadtturm in der westlichen Altstadt von Schwäbisch Gmünd ist nun wieder jeden Samstag und Sonntag geöffnet. Was Besucher erwartet.

Schwäbisch Gmünd

Nach der Winterpause wird der Staufersaga-Verein am kommenden Sonntag, 8. Mai, das Tor des Fünfknopfturms für Besucher öffnen. Der Turm präsentiert sich bis heute als markanter Orientierungspunkt in der westlichen Altstadt. Er ist 27 Meter hoch und weist als einziger aller heimischen Türme eine fünfeckige Grundrissform auf.

Die Eröffnung beginnt am Sonntag um 13 Uhr. Barbara Weller mit den Zisselberg Zeisigen und Susanne Wiker mit ihrem Flöten-Ensemble spielen mittelalterliche Musikweisen. Dazu tanzen Denise Fürstenau und Susanna Rados als Solistinnen. Die Staufersaga Hübschlerinnen mit der Choreografin Sabine Schneider wollen die Zuschauer mit neuen, außergewöhnlichen Tänzen verzaubern.

Diane-Herz im Turm

In diesem Jahr geht es auch um Kinderherzen, Denkmäler und Kunst. Im Rahmen der Stiftung Kinderherz zeigt sich in diesem Sommer ein großes Engagement für herzkranke Kinder, denn viele Künstler haben Kunst-Herzen geschaffen, um damit die Aufmerksamkeit auf die Stiftung und auf erkrankte Kinder zu lenken.

Wie durch Engelshand wurde dem Fünfknopfturm das Kunst-Herz der Diane von Württemberg zugesprochen. Das ausdrucksstarke Diane-Herz, gefertigt aus Keramik und bemalt, zeigt als Motiv bunte Gestalten, Hände und Natur aus der Welt der Fantasie und der Sinnesfreude der Künstlerin.

Gundi Mertens, stellvertretende Vorsitzende des Staufersaga Vereins, hatte die Idee, die auf der Rückseite befindlichen französischen Worte der Künstlerin zu übersetzen und fotografisch neben dem Kunstwerk als ergänzende Information zu präsentieren. Für das Diane-Kunst-Herz wurde eigens eine Säule von Josef Stampfer und Rolf Friedel angefertigt.

Neben dem Diane-Herz können Besucher im Fünfknopfturm noch vieles mehr erkunden: Weitere fotografische Dokumentationen der Herzogin von Württemberg werden unter anderem in der Eingangsebene des Turms gezeigt. Die zweite Ebene des Turms zeigt im Hinblick auf die Staufergeschichte der Stadt Darstellungen und Texte zum Thema „Barbarossa“.

Mit drei außergewöhnlichen Bildern glänzt die dritte Ebene. Die Exponate in überdurchschnittlicher Dimension wurden von Hans Kloss um 2009 geschaffen und zeigen: Friedrich von Staufen - Herzog von Schwaben, Kaiser Friedrich Barbarossa und Kaiser Friedrich II. Die vierte Turm-Ebene ist dem Vereinsgründer, Ideengeber, Autor und Regisseur des Freilichttheaterstücks „die Staufersaga“, Stephan Kirchenbauer-Arnold, gewidmet. Eine Bildergalerie zeigt Momente aus seinem wirkungsvollen, doch leider viel zu kurzem Leben.

In der fünften Turm-Etage präsentiert sich der Staufersaga Verein. Interessierte Besucher finden Angaben und Bildmaterial zu seiner Gründung und Hinweise auf die vielen staufischen Projekte, die im Laufe der Jahre realisiert wurden.

Wer den schönen Ausblick auf die Altstadt und das Umland genießen und sich ein Bild vom majestätischen Münsterdach machen möchte, der steigt weiter hinauf, in die sechste Etage.

Der Fünfknopfturm ist ab Sonntag, 8. Mai, immer samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Verein Staufersaga -Fünfknopfturm öffnet am 8. Mai wieder
Verein Staufersaga -Fünfknopfturm öffnet am 8. Mai wieder
Die sechs Ebenen des Fünfknopfturms in Schwäbisch Gmünd können ab Sonntag, 8. Mai, wieder besucht und erkundet werden.

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