Gmünder Kultur-Neustart am 3. April - vor 1000 Zuschauern im Stadtgarten?

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Die Leitung des CongressCentrum Stadtgarten (CCS) wird sich an zwei Terminen in den Dienst der Gmünder Vereine stellen.
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Zwei Konzerte am 3. und 30. April im Stadtgarten. Es ist Vollbesetzung erlaubt.

Schwäbisch Gmünd. Mit zwei großen Konzerten im Stadtgarten wollen die Gmünder Kulturschaffenden in diesem Jahr den Neustart nach einem weiteren Corona-Winter machen. Los geht’s am 3. April mit einer Matinee im Peter-Parler-Saal, am 30.  April wird es ein Konzert am Abend geben. In beiden Konzerten teilen sich verschiedene Ensembles aus Gmünds die Bühne.

Für die Vereine soll die Auftrittsmöglichkeit im festlichen Saal ein neu motivierendes Ziel sein. „Nachdem so viele Konzerte in den kleineren Hallen etwa der Stadtteile nicht stattfinden konnten, wollen wir ihnen den großen Stadtgarten bieten“, sagt Oberbürgermeister Richard Arnold. „Wir sind als Stadtverband sehr dankbar dafür, dass wir das CCS zweimal belegen dürfen“, sagt Ramona Kunz-Glass, die Vorsitzende des Gmünder Stadtverbands Musik und Gesang. „Denn die Vereine haben zwei schwere Jahre hinter sich mit sehr wenigen Proben.“ Dem Gesang hat es am härtesten getroffen, das hat Kunz-Glass in den Gesprächen festgestellt, in denen es um die Teilnehmer der beiden Konzerte ging. „Von den Chören haben tatsächlich viele abgewunken, mit der Begründung: Wir sind noch nicht wieder so weit.“ Bei den Chören sei „der Aderlass“ besonders groß gewesen, erzählt Ramona Kunz-Glass.

Für die Chöre wird es bald anderweitig Auftrittsmöglichkeiten geben – wenn die Remsparkbühne wieder eröffnet. Im vergangenen Jahr war der Neustart der Gmünder Kultur dort am letzten Juni-Wochenende eingeleitet worden, mit dem Auslaufen der „Bundes-Notbremse“. Dieses Mal soll es im Remspark unter dem Zeltdach vom 8. Mai, dem Muttertag, bis zum 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, ein breites Kulturprogramm geben; die Chöre können an Sonntagabenden Serenadenkonzerte geben. Zum „Gmünder Sommer“ gehören unter anderem die „Europäischen Staufertage“ vom 7. bis zum 10. Juli.

Die beiden Konzerte im Stadtgarten sollen den Vereinen als Motivation, den Gmündern als Ort der (Wieder-)Begegnung dienen: „Es geht darum, Gemeinschaft herzustellen, sich wieder auszutauschen“, sagt Richard Arnold. Zahlenmäßige Beschränkungen wird es keine mehr geben: „Es ist Vollbesetzung erlaubt“, sagt Ralph Häcker, Leiter des Kulturbüros. Der Peter-Parler-Saal fasst rund 1000 Zuschauer. „Ich hoffe auf ein volles Haus, und dass sich die Leute trauen zu kommen“, sagt Oberbürgermeister Richard Arnold.

Die Ausgabe der Karten

Kartenausgabe für beide Veranstaltungen ist am Samstag, 26.  März ab 10 Uhr im Prediger-Innenhof. Die Anzahl der Karten je Abholer ist nicht auf eine beschränkt, damit es auch möglich ist, für seine Familie Karten im Paket zu holen. Bernd Müller

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