Gmünder Sommer kann wieder Kino 

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Bei der Remsparkbühne im Gmünder Stadtgarten wird's im September ein Open-Air-Kino geben. Foto: Tom
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Fünf Tage Filme Open Air ab dem 7. September. T&M-Chef Markus Herrmann zieht für den Gmünder Sommer eine positive Zwischenbilanz.

Schwäbisch Gmünd

Darauf haben Publikum wie Veranstalter gewartet: einen Gmünder Sommer mit der ganzen Veranstaltungs-Bandbreite. Diesmal soll das i-Tüpfelchen nicht fehlen: Von Mittwoch, 7. September, bis einschließlich Sonntag, 11. September, geht das Open-Air-Kino über die Remspark-Bühne. Mit fünf Filmen, „die einen breiten Publikumsgeschmack treffen sollen“, wie Kinobetreiber Heinz Lochmann sagt. Er freut sich auf dieses Angebot. „Bei gutem Wetter eine tolle Sache“, sagt er.

In diesem Sommer hat das Unternehmen, das in Schwäbisch Gmünd den „Traumpalast“ betreibt, schon an mehreren Standorten gute Open-Air-Erfahrungen gesammelt. In Waiblingen und Leonberg etwa, beides Mal habe man mit dem Wetter Glück gehabt.

Schwäbisch Gmünd kann Open-Air erst später anbieten, „weil wir gegen 22 Uhr zu Ende kommen müssen“, sagt Markus Herrmann, Geschäftsführer der Touristik und Marketing GmbH (T&M). Man nehme dabei Rücksicht auf die Anwohner, auch die beiden großen Hotels liegen unmittelbar an der Remspark-Bühne. Zuletzt habe man im Remstal-Gartenschau-Jahr 2019 ein Open-Air-Kino anbieten können, dann kam Corona. Heinz Lochmann erinnert dabei an das Engagement seines Unternehmens, das in Corona-Zeiten ein Autokino auf dem Gelände westlich der „Eule“ veranstaltet hat.

Das Open-Air-Kino kann im September früh starten. Um 19 Uhr ist Einlass, um 20 Uhr sollen die Aufführungen beginnen. „Dann gleiten wir mit dem Sonnenuntergang in den Filmabend“, sagt Markus Herrmann. Und er weiß um das ganz besondere Publikum, „das mit den Umständen um diese Jahreszeit umzugehen weiß“. Deshalb biete man auch nur Sitzkissen an, keine Decken. „Die Open-Air-Profis bringen alles mit, Decken, 'Zwiebelbekleidung' und vielleicht auch warme Getränke“, sagt Herrmann weiter.

Schon jetzt, sechs Wochen vor Ende, ist für ihn der Gmünder Sommer 2021 eine Erfolgsgeschichte. Er rechnet mit „deutlich über 50 000 Besucherinnen und Besuchern bei Veranstaltungen auf der Remsparkbühne und in der Stadt“. Großereignisse wie die Staufertage oder das Wochenende „Garten, Gold & Gsälz“ am 17. und 18. September seien dafür ausschlaggebend. „Aber wir haben bewusst auch auf kleine und feine Veranstaltungen gesetzt, Autorenlesungen etwa, zu denen vielleicht 70 Interessierte kamen.“ Immer gut besucht waren die Serenadenkonzerte und eine Reihe von hochkarätigen Veranstaltungen – Herrmann zählt auch die GT-Zeitgespräche mit Lisa Federle und Dieter Thomas Kuhn dazu – in den vergangenen vier Monaten. Was der T&M-Geschäftsführer nicht verschweigt: „Die Zahlen wie vor Corona haben wir noch nicht erreicht.“ Die Menschen seien beim Kartenvorverkauf immer noch zurückhaltender als früher. „Da waren halt viele Veranstaltungen komplett ausverkauft.“ Wenn man dann aber andere Städte mit ihren Veranstaltungsprogrammen zum Vergleich heranziehe, „dann können wir wirklich zufrieden sein“.

Und noch ist der Gmünder Sommer nicht zu Ende. Neben Kino und Garten, „Gold und Gsälz“ steht die große Landesausstellung Kunsthandwerk 2022 auf dem Programm, auch die Messe „126“ für Schmuck und Gerät zählt dazu. Für den festlichen Abschluss sorgt der Liederkranz Weiler am 3. Oktober mit der Bühnenshow „Alles Musical!“

Fünf Mal Kino auf der Remspark-Bühne

7. September  „ Contra“. Die deutsche Komödie von Sönke Wortmann, kam im Oktober 2021 in die deutschen Kinos und basiert auf dem französischen Spielfilm „Die brillante Mademoiselle Neila“. Vor allem die Vielfalt der Rhetorik aber auch soziale Probleme wie Rassismus spielen darin eine Rolle.8. September „Wunderschön“.   Regisseurin Karoline Herfurth erzählt die Geschichten von fünf Frauen, die jede für sich eine Antwort auf die Frage suchen, was Schönheit eigentlich ist.9. September Filmbiografie „Elvis“. Das Epos behandelt das Leben und die Karriere Elvis‘, bis hin zu seinem Tod im Jahr 1977.10. September „Top Gun 2: Maverick“. In der Fortsetzung zu „Top Gun“ erzählt Regisseur Joseph Kosinski die Geschichte von Pete Mitchell (Tom Cruise), der mittlerweile   als Ausbilder arbeitet.11. September „Meine schrecklich verwöhnte Familie“. Mit Lust an der satirischen Überzeichnung inszeniert Regisseur Nicolas Cuche diese französische Komödie.

Karten sind für 9 Euro im i-Punkt (07171)603-4250 und an der Abendkasse erhältlich.

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