Gmünder will Solarparks verbessern

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Ein Serviceroboter soll das Problem des Personalmangels lösen. Quelle: Lennart Blatt

Die Bachelorarbeit „Cortec – Service Roboter zur Effizienzsteigerung von Solarparks“ von Lennart Blatt, Alumni der Hochschule für Gestaltung, wurde beim Core77 Design Awards 2021“ ausgezeichnet.

Schwäbisch Gmünd

Die Bachelorarbeit „Cortec – Service Roboter zur Effizienzsteigerung von Solarparks“ von Lennart Blatt, Alumni der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, wurde beim Core77 Design Awards 2021 als „Student Runner Up“ in der Kategorie „Transportation“ ausgezeichnet. Durch den Serviceroboter können Prozesse automatisiert werden und Solarparks mit maximaler Effizienz arbeiten.

„Cortec“ ist ein Serviceroboter-Konzept zur Effizienzsteigerung von Solarparks. Es soll das Problem des Personalmangels und der hohen Wartungskosten in der exponentiell wachsenden Solarindustrie lösen. Laut Lennart Blatt können durch das System Solarparks bis zu 40 Prozent mehr Energie produzieren. Die Verbesserung der Solarstromerzeugung bringe nicht nur mehr Gewinn – jeder Solarpark könne tausende Tonnen CO2-Emissionen zusätzlich ausgleichen.

Kernstück des autonomen Roboters ist eine Fahrzeugbasis, an die Werkzeuge für verschiedene Aufgaben angedockt werden können. Das Reinigungstool stand im Fokus des Projekts, da Verschmutzungen zu den meisten Verlusten führen und der laufende Prozess enormes Potenzial zur Kosten- und Ressourceneinsparung bietet. Dieses Werkzeug wird von einem Roboterarm auf die Module aufgesetzt und reinigt die Oberflächen mit Hilfe von Wasser und Bürsten. Ein zirkuläres System mit Filter sorge hierbei für enorme Wasserersparnis. Auf großen Anlagen können mehrere Roboter im Schwarm arbeiten. Daher wurde die Infrastruktur zukünftiger Solarparks von Lennart Blatt als Gesamtsystem untersucht.

Der Core77 Design Award würdigt im elften Jahr die besten Arbeiten in 18 verschiedenen Designdisziplinen. Die Bachelorarbeit ist im Studiengang Produktgestaltung entstanden und wurde von Prof. Matthias Held und Prof. Gerhard Reichert betreut. Die HfG bietet vier Bachelorstudiengänge an: Kommunikationsgestaltung, Interaktionsgestaltung, Produktgestaltung und Internet der Dinge – Gestaltung vernetzter Systeme. Weiter kann man den Masterstudiengang Strategische Gestaltung studieren. Abschluss- und Projektarbeiten aus dem aktuellen Sommersemester 2021 sind ab dem 16. Juli bei der digitalen Semesterausstellung der HfG unter ausstellung.hfg-gmuend.de zu sehen. Der Bewerbungsschluss für ein Studium an der HfG zum Sommersemester 2022 ist der 15. November 2021.

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