Gmünds Baum des Friedens steht

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In der Ledergasse steht der Gmünder Baum des Friedens (von links): Arailym Kubayeva (Friedenswerkstatt), Dr. Helmut Zehender (Arbeitskreis Asyl), Silvia Bopp, Christian Baron, Franka Zanek, Inga Adam und Hermann Gaugele (Integrationsbeauftragter).

Anlässlich des Flaggentags von „Mayors for Peace“ durften Bürger ihre Ansichten zum Thema „Frieden bedeutet für mich...“ äußern. Die Statements hängen nun an einem Kirschbaum in der Ledergasse.

Schwäbisch Gmünd. Anlässlich des Flaggentags von „Mayors for Peace“ („Bürgermeister des Friedens“) gab es auf der Internetseite der Gmünder Stadtverwaltung die Möglichkeit für Bürger, ihr Statement über den Frieden im Zuge der Mitmachaktion „Frieden bedeutet für mich…“ abzugeben. Nach Aktionsende wurden nun die Statements der Bürgerinnen und Bürger auf Karten gedruckt und an einen Kirschbaum – den Gmünder Baum des Friedens – in der Ledergasse gehängt. Die Mitmachkampagne „Frieden bedeutet für mich…“ ist eine Aktion des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung in Gmünd und der Friedenswerkstatt Mutlangen.

Am 8. Juli hissten Oberbürgermeister Richard Arnold und Mutlangens Bürgermeisterin Stephanie Eßwein als „Bürgermeister für den Frieden“, gemeinsam mit der Friedenswerkstatt Mutlangen und dem Arbeitskreis Asyl, vor dem Rathaus in Gmünd die Flagge des Bündnisses der „Mayors for Peace“. Dieser Flaggentag soll der Sichtbarmachung der Bemühungen in den über 8000 Städten dienen, die sich weltweit für eine friedliche und atomwaffenfreie Welt einsetzen. In diesem Jahr wurde das Hissen von der Friedenskampagne „Frieden bedeutet für mich…“ begleitet. Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron sagte: „Mit der Kampagne wurde den Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme für den Weltfrieden gegeben.“

Die Gmünder Friedenskampagne wurde in Anlehnung an die 110 Kirschbäume im Hiroshima-Gedenkhain, die symbolisch für die 110 000 unmittelbaren Todesopfer des Atombombenabwurfs über Hiroshima 1945 stehen, durchgeführt. Der Kirschbaum steht in Japan symbolisch für das Leben und den Aufbruch, aber auch für Vergänglichkeit. Die Vorständin der Friedenswerkstatt Mutlangen, Silvia Bopp, führte aus: „Mit der Aktion setzen wir ein Zeichen für ein friedliches, gemeinschaftliches Handeln gegen den Klimawandel und gegen Atomwaffen. Gemeinsam werden wir aktiv für den Naturschutz und den Erhalt der natürlichen Vielfalt.“

Franka Zanek, Leiterin des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, sagte: „Wir leben in einer Zeit, in der Klimawandel eng verwoben ist mit Themen wie Flucht und friedvollem Miteinander. Mit dieser Aktion bringen wir das Thema zu den Bürgerinnen und Bürgern und sensibilisieren für die Herausforderungen unserer Zeit“. Die Mitmachaktion berge auch eine globale Dimension. Dies machte Inga Adam, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, deutlich: „Mit der Aktion wollen wir ein Bewusstsein über die Notwendigkeit des globalen Friedens zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele schaffen.“

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