Gmünds Freibäder öffnen zum 8. Mai

+
Sie gehören zum Team, das das Freibad im Schießtal für die Saison 2022 auf Vordermann bringt: (v.l.) Reggi und die Betriebsleiterin des Bud-Bades, Sina Seng. Das Wasser wird nach Ostern abgelassen. Dann wird das Becken gereinigt und neu gefüllt.
  • schließen

Hallenbad und Sauna werden vorzeitig geschlossen. Bäderbetriebe begründen die Maßnahme mit den hohen Energiekosten. Saisonkarten für Freibäder ab 19. April.

Schwäbisch Gmünd

Das Bud-Spencer-Bad im Schießtal und das Bettringer Freibad werden am Sonntag, 8. Mai, öffnen. „Alle Vorbereitungen für die Freibadsaison laufen bereits auf Hochtouren“, sagte der Leiter der Bäderbetriebe, Thomas Vetter. Er verweist darauf, dass es auch in diesem Sommer wieder Saisonkarten für die Freibäder geben wird. Der Vorverkauf dafür beginnt am Dienstag nach Ostern. Die Karten können über das Online-Ticketsystem der Bäderbetriebe (https://shop.gmuender-baeder.de/de/) gebucht werden. Die Karten können aber auch an der Kasse im Hallenbad gekauft werden. Allerdings ist die Kasse täglich von 11.45 Uhr bis 13 Uhr nicht besetzt. „Wir freuen uns auf einen tollen Sommer mit viel Sonne und vor allem auf eine unbeschwerte Freibadsaison 2022“, sagte Peter Ernst, Geschäftsführer der städtischen Bäderbetriebe.

Seit einigen Tagen bereits in den Genuss des Freibades im Schießtal kommen die Mitglieder des Schwimmvereins. Sie können seit vergangenen Samstag auf den 50-Meter-Bahnen des Sportbeckens trainieren.

Mit der Öffnung der beiden Bäder werden das Hallenbad und die Saunalandschaft in der Goethestraße vom 9. Mai an für die Öffentlichkeit geschlossen. Dies ist neu. Denn in den Vorjahren blieben Hallenbad und Sauna bis zum Beginn der Sommerferien geöffnet. Die Bäderbetriebe begründen die Maßnahme vor allem mit den hohen Energiekosten. „Das Hallenbad geht richtig ins Geld“, erläuterte am Dienstag Steffen König, Vertriebs- und Marketingleiter der Stadtwerke, auf GT-Anfrage. Zudem bestehe neben den „aktuell sehr hohen Energie- und Personalkosten wenig Nachfrage nach Hallenbadbesuchen im Sommer“. Wie in vielen anderen Städten üblich, würden sich Gmünds städtische Bäderbetriebe im Sommer auf die beiden Freibäder konzentrieren. König untersetzte seine Aussagen mit Zahlen: Besuchten das Hallenbad im Jahr 2019 vor Corona noch 141 067 Schwimmer, so waren es 2020 noch 52 739 und 2021 noch 39 171. Ähnlich sind die Zahlen bei der Saunalandschaft. Diese nutzten 2019 vor Corona noch 15 976 Personen, 2020 waren es noch 6363 und 2021 noch 2824 Besucher. „Man sieht Corona schon sehr deutlich“, bewertete König diese Zahlen.

Die Schließung des Hallenbades in der Goethestraße gilt allerdings nicht für Gmünds Schulklassen und den Gmünder Schwimmverein. Für Schüler und Sportschwimmer bleibt das Bad bis zum Beginn der Sommerferien Ende Juli geöffnet.

Das Hallenbad geht

Steffen König, Marketingleiter der Stadtwerke

Änderungen im Hallenbad und in der Sauna

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes hat Änderungen im Gmünder Hallenbad zur Folge: Ab sofort entfallen die Einlassbeschränkungen sowie die verschiedenen Zeitfenster der Öffnungszeiten. Auch die 3G-Nachweispflicht wurde aufgehoben. Die vorgegebenen Bahnen im Becken bleiben vorerst bestehen, jedoch gibt es kein Kreisschwimmen mehr.

Besucher der Saunalandschaft dürfen sich wieder auf normale Aufgüsse inklusive Verwedeln freuen. Auch ist das Dampfbad inzwischen für Saunabesucher wieder geöffnet.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

Kommentare