Große Spendenbereitschaft beim AGV

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Symbolbild

Der Gmünder Altersgenossenverein 1960 spendet spontan für die Ukraine-Hilfe und für die geplante Alois-Statue an der Johanniskirche. Bei den Wahlen werden die Amtsinhaber bestätigt.

Schwäbisch Gmünd

Die Mitglieder des Gmünder Altersgenossenvereins (AGV) 1960 hielten eine mit Spannung erwartete Mitgliederhauptversammlung im Kapperle in Bettringen ab. Zunächst hielt der Vereinsvorsitzende Harald Quicker seinen Rückblick, auch noch einmal über das ausgefallene Jahrgangsfest.

Der anschließende Kassenbericht offerierte eine perfekt geführte Kasse von Kassiererin Sibylle Schöll. Die Kasse sei natürlich durch den Ausfall des 60er-Festes im Jahr 2020 gut gefüllt. Aus diesem Grund ist nun für Mai ein Ausflug geplant, der den ausgefallenen Begrüßungsabend und die Blaufahrt ersetzen soll. Die Kosten dafür werden vom Verein übernommen.

Die gute Kassenführung wurde von den beiden Kassenprüferinnen Uschi Leibner und Iris Karjan bestätigt und so konnte Sibylle Schöll und danach auch der gesamte AGV-Vorstand entlastet werden.

Die folgenden Neuwahlen einiger Vorstandsmitglieder führten zu einer Bestätigung der bereits in diesen Posten tätigen Mitglieder. So wurden Peter Volk als stellvertretender Vorsitzender ebenso wiedergewählt wie auch Markus Weiland und Sabine Volk als Schriftführer und Jörg Pieper und Esther Hartmann als Organisatoren.

Ganz im Zeichen der Geschehnisse in der Ukraine schlug Harald Quicker eine Spende an die Bedürftigen und Flüchtlinge dieses fürchterlichen Krieges vor. Schnell war man sich einig, 600 Euro an die Ukraine-Hilfe Schwäbisch Gmünd zu spenden.

Geld für die Alois-Statue

Der Höhepunkt an diesem Abend war dann die Vorstellung der geplanten Alois-Statue mit dem Standort an der Johanniskirche. Als UNESCO Kulturerbe soll hier ein Zeichen für alle Gmünder Altersgenossen gesetzt werden. Quicker berichtete das diese Vorstellung schon eine Woche zuvor bei der Hauptversammlung des Dachverbandes der Gmünder Altersgenossenvereine stattgefunden hat. Der Vorschlag fand dabei große Unterstützung. Die Finanzierung des Projekts soll hauptsächlich über die Altersgenossenvereine erfolgen. Dem Aufruf von Harald Quicker an die AGV-Mitglieder zu spenden, folgten alle umgehend, wodurch bereits 1450 Euro für den Alois zusammen kamen. Quicker meinte, dass diese Summe sehr bemerkenswert sei, da an diesem Abend nur etwa ein Drittel der Vereinsmitglieder anwesend war.

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