Wahlsplitter

Grüne und der Nabu

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Schwäbisch Gmünd. Mangelnde Umsetzung von Naturschutzregeln, abnehmende Artenvielfalt und der hohe Flächenverbrauch waren die Themen eines Gedankenaustauschs zwischen der Grünen Landtagskandidatin Martina Häusler und dem Vorstand der Gmünder Naturschutzbundes (Nabu).

Schwäbisch Gmünd. Mangelnde Umsetzung von Naturschutzregeln, abnehmende Artenvielfalt und der hohe Flächenverbrauch waren die Themen eines Gedankenaustauschs zwischen der Grünen Landtagskandidatin Martina Häusler und dem Vorstand der Gmünder Naturschutzbundes (Nabu). Dabei bekräftigte die Kandidatin ihr Interesse an einer stärkeren Zusammenarbeit mit den Naturschützern. Sie bot dem Nabu eine engere inhaltliche Zusammenarbeit auf Kreisebene und, sollte sie gewählt werden, auch auf Landesebene an. Die Naturschützer begrüßten zwar das neue Biodiversitätsgesetz der grün geführten Landesregierung, das eine Reduktion des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft, ein Verbot von Pestiziden in Naturschutzgebieten und die Erhöhung des Anteils von Biolandwirtschaft bis 2030 vorsieht. Sie bemängelten aber, dass zum Erreichen dieser Ziele keine konkreten Maßnahmen vorgesehen seien. Unterschiedliche Positionen vertraten die Naturschützer und die Kandidatin bei der Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere der Windkraft. Nach Meinung des Nabu ist es falsch, den Staatswald, wie von den Grünen beabsichtigt, stärker für den Bau von Windparks zu öffnen, da vor allem hier Gefährdungen von Vögeln und Fledermäusen zu erwarten seien.

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