Gute Schulnoten plus Kreativität

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Veranstaltung Förderverein Kaufmännische Schule Schwäbisch Gmünd

Veranstaltung des Fördervereins der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd fand positives Echo.

Schwäbisch Gmünd. Der „Verein der Freunde und Förderer der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd“ organisierte eine Veranstaltung zu Arbeitswelt 4.0 und Start-up. Schulleiterin Karin Wagner betonte bei der Begrüßung in der Mensa des Berufsschulzentrums, Deutschland brauche unternehmerischen Nachwuchs und genau diesen bilde eine kaufmännische Schule aus. Neben Impulsvorträgen stellte die Jahrgangsstufe 1 die in einem Workshop vorab erstellten Ideen einer Unternehmensgründung vor.

Carmen Fuchs, die Vorsitzende des Fördervereins und Personalleiterin der Kreissparkasse Ostalb, begrüßte als Gastrednerinnen Professorin Dr. Barbara Burkhardt-Reich vom Steinbeis-Innovationszentrum der Hochschule Pforzheim und Jessica Passler als Koordinatorin des Innovations- und Gründerzentrums in:it co-working lab Schwäbisch Gmünd. „Als Personalleiterin beschäftige ich mich täglich mit dem Thema Arbeitswelt 4.0“, betonte Fuchs, dass sie sich auf die Vorträge freue.

Mit engagierten und motivierenden Worten zum Thema Entrepreneurship Education – Vorbereitung auf die Arbeitswelt 4.0, bot Barbara Burkhardt-Reich Informationen zu den Voraussetzungen und aktuellen Transformationen in der modernen und digitalen Arbeitswelt. Es komme dabei nicht nur auf Schulnoten an, sondern vor allem auf überfachliche Fähigkeiten wie persönliche Kreativität, komplexe Denkstrukturen, Durchhaltevermögen und das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen. „Vorbereitung auf die Arbeitswelt 4.0 bedeutet, Fähigkeiten und Kompetenzen zu erwerben, die euch zu fähigen Steuerern und Mitgestaltern des Transformationsprozesses machen. Erlerntes kreativ und wertschöpfend zu verarbeiten, wird zur Schlüsselkompetenz“.

Die Start-up-Szene Schwäbisch Gmünds und Ostwürttembergs stellte Jessica Passler vor. Gerade im in:it co-working lab gebe es spannende Start-up Gründungen und Start-up Ideen. Vor allem jungen Menschen, die ein Start-up gründen wollen, werden hier Räume und ein weit verzweigtes Netzwerk zu Unternehmen und Hochschulen zur Verfügung gestellt.

Die Jahrgangsstufe 1 stellte dann insgesamt sechs Unternehmensideen mit ihrem jeweiligen Businessplan in kurzweilige und spannenden Pitches vor. Vom Fridgy, dem selbst reinigenden Kühlschrank, über eine App Medidate zur Reservierung von Arztterminen bis hin zum Unternehmen YouthPass, bei dem soziales Engagement mit Punkten für finanzielle Entlastungen in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens belohnt wird, ließen die kreativen Ideen aus dem vorangegangenen Workshop das Publikum staunen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um Themen wie Vorteile von Start-ups für ansässige Unternehmen, finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten bei der Start-up-Gründung und die Wahl des richtigen Studienfaches.

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