Haben unsere Ziele nicht erreicht

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Jakob Unrath: Die früheren Volksparteien sind unter Druck.
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Jakob Unrath plädiert für ein schärferes Profil seiner Partei in ökologischer und sozialer Hinsicht.

Schwäbisch Gmünd. Die SPD "muss ihr sozial-ökologisches Profil schärfen", insbesondere den ökologischen Teil. Und sie ist auf dem Weg zu alter Glaubwürdigkeit noch nicht am Ziel angelangt. Darin sieht der Kandidat der Sozialdemokraten im Wahlkreis Gmünd, Jakob Unrath, zentrale Gründe dafür, dass seine Partei bei der Landtagswahl weiter abgerutscht ist. "Wir haben unsere Ziele nicht erreicht", bilanziert er. Sein eigenes Ergebnis bewege sich parallel zum Landestrend seiner Partei. In den einzelnen Gemeinden müssten die Gründe noch analysiert werden.

Soll die SPD trotz Verlusten als kleiner Partner in eine Koalition eintreten? Wenn sich sozialdemokratische Inhalte im Regierungsprogramm wiederfinden, würde Unrath dafür plädieren. Eine Ampel-Koalition wäre ein attraktives Modell. Und wird er selbst bei der nächsten Landtagswahl wieder antreten, wenn ihn seine Partei nominiert? Das könne er heute noch nicht sagen, mein Jakob Unrath. Jedenfalls sei ihm die Kandidatur eine Ehre gewesen. Auch wenn es erschreckend sei, zu sehen, wie die früheren Volksparteien unter Druck geraten sind.

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