Helfende aus vier Nationen bei der Apfelernte

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Hoffnungshaus: Apfelernte

Hoffnungshaus und Kulturtreff Paletti organisieren das Projekt auf der Wiese von Albert Heinzmann.

Schwäbisch Gmünd. Bewohner der Hoffnungshäuser haben zusammen mit dem Kulturtreff Paletti Äpfel gesammelt. Jetzt genießen sie das Werk ihrer Hände: frischen Saft.

Albert Heinzmann aus Schwäbisch Gmünd hatte erneut seine Streuobstwiese zu einem Ort der Begegnung gemacht: Er bot einige seiner reich tragenden Apfelbäume zum Abernten an. Über den Verein Begegnung der Kulturen kam die Ernteeinladung zu den Bewohnern im Hoffnungshaus. Schnell fanden sich fünfzehn Helfende aus vier Nationen, die mit Freude die bereitgestellten Säcke füllten. Die Kinder machten eine direkte Erfahrung der Lebensmittelgewinnung in der Natur und kletterten natürlich auch auf Traktor und Pritsche. Am Ende wurde auf einer alten Sackwaage die stattliche Menge gemeinsam ermittelt.

Bei herbstlichem Sonnenschein genossen auch die Erwachsenen das Tun im Freien sehr. In wenigen Stunden wurde viel erreicht: Begegnung zwischen Generationen und Kulturen, voneinander lernen und miteinander entdecken, weniger verdorbene Äpfel auf Gmünder Streuobstwiesen und das Hoffnungshaus freut sich über hochwertigen Apfelsaft.

Sowohl das Hoffnungshaus als auch der Kulturtreff Paletti sind dankbar für diese Unterstützung. Das Konzept „Integration durch Urban Gardening“ wurde vom Verein der Kulturen entwickelt und möchte auch zukünftig Menschen erreichen, die einen Beitrag zu gelingender Integration und nachhaltigem Handeln ins Gmünder Leben bringen wollen. Im Hoffnungshaus im Taubental leben rund 80 Geflüchtete und Einheimische als Gemeinschaft. Träger des Wohnprojekts ist die Hoffnungsträger Stiftung.

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