HGV-Vorstand über Handel, Gastronomie und den Weihnachtsmarkt

  • Weitere
    schließen
  • schließen

HGV-Vorstand Dr. Morawitz bewertet die Aktion positiv und äußert sich zur Diskussion über den Weihnachtsmarkt.

Schwäbisch Gmünd. Halbzeit bei "Gmünds freiem Freitag": Auch an diesem Freitag öffnen wieder viele Geschäfte in Gmünds Innenstadt bis 20 Uhr. Laden ein, Bonbons zu schlotzen, Weine zu verkosten, den Klängen der Ukulele zu lauschen, Rabatte zu erwürfeln oder Eis zu schlecken. Dies sind nur einige der Aktionen, mit der der Handel nach dem Lockdown im Frühsommer zeigen will: "Wir sind da."

Dafür, dass es heiß sei und durch Corona eine "Unsicherheit" herrsche, sei die Resonanz auf die Aktion positiv, sagt Dr. Christof Morawitz, Vorstandsmitglied des Gmünder Handels- und Gewerbevereins HGV. Dass die Gastronomen die Aktion unterstützen, sich aber nicht mit eigenen Aktionen daran beteiligen, bedauert Morawitz zwar, hat aber auch Verständnis. Der Vorsitzende der Fremdenverkehrsgemeinschaft ProGmünd, Hannes Barth, habe vor Entstehen der Freier-Freitag-Idee immer gesagt, dass den Gastronomen der Mittwoch lieber wäre, da dieser Tag für die Gastronomie am schwierigsten sei. Für den Handel sei "Gmünds freier Freitag" eine gute Werbung, gut für eine positive Wahrnehmung. Dies bräuchten Händler wie auch Gastronomen.

Die Stadt Ulm werde einen Weihnachtsmarkt abhalten, sagt Morawitz zur Gmünder Diskussion über den Weihnachtsmarkt. Der Markt ist dann nicht mehr nur auf dem Ulmer Münsterplatz, sondern die Marktorganisatoren in Ulm verteilen die Stände auf mehrere Plätze. Zudem soll mit digitaler Technik die Zahl der Besucher gemessen werden. Überschreitet sie eine bestimmte Menge, wird eine Warnung ausgegeben. Dies ist der aktuelle Stand. Dabei behalten sich die Organisatoren vor, je nach Entwicklung, den Markt abzusagen. Auch Kempten mache einen Weihnachtsmarkt unter Corona-Anforderungen, sagt Morawitz. Deshalb ist er "für einen Weihnachtsmarkt in Gmünd, wenn wir es hinkriegen, dass es keine Menschenansammlungen gibt". Dies sei die Herausforderung. Wenn Ulm das hinkriege, "schaffen wir das auch", sagt der HGV-Vorstand und skizziert einen Weihnachtsmarkt unter freiem Himmel, der Ledergasse, Marktplatz, Johannisplatz, Bocksgasse und Kornhausplatz einbezieht, die Stände "weit auseinander gezogen". Vielleicht könnten Ehrenamtliche auf Abstände der Besucher achten, und vielleicht müsse der Alkoholkonsum eingeschränkt werden.

Mehr zum Thema

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

WEITERE ARTIKEL