Hospiz feierlich gesegnet

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Einweihung Hospiz Kloster der Franziskanerinnen
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Viele Gäste nehmen am Sonntag Anteil an der Einweihung des Klosterhospizes im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung.

Hospiz feierlich gesegnet

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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom
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Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. © Tom

Schwäbisch Gmünd

Nach zweijähriger Bauzeit ist das Klosterhospiz im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung fertiggestellt, die ersten Hospizgäste können ab 1. September einziehen. Mit einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst wurde am Sonntag unter großer Beteiligung von Besuchern die feierliche Segnung und Einweihung im Klostergarten begangen.

Schwester Birgitta hielt einen „dankbaren Rückblick“ auf zwei Jahre Bauzeit ohne Unfälle und Hindernisse. Das Hospiz solle als sichtbares Zeichen „eines vollendeten Lebens dienen“, meinte der katholische Dekan Robert Kloker. Hospiz bedeute „Herberge und Gastfreundschaft“ für die Menschen, die hier ihren letzten irdischen Weg gehen werden. Durch die Angliederung an das Kloster der Franziskanerinnen finde die Einrichtung hier auch eine „spirituelle Grundlage“. Das Gmünder Hospiz sei daher „etwas Besonderes“.

Keiner stirbt allein

Der Gottesdienst erhielt einen stimmungsvollen Rahmen durch den Musikverein Bettringen.

Die evangelische Gefängnispfarrerin, Dekanin Susanne Büttner, erinnerte daran, dass alle Gäste des Hospizes an einer Schwelle stehen. Das ökumenische Hospiz sei eine Herberge für die Menschen, die hierher kommen, um zu sterben. Den Ort der Schwelle und des Übergangs einzuweihen sei ein „bewegender Tag für die Gäste, deren Angehörigen und die gesamte Raumschaft. „Von diesem Ort wird Bewegung zwischen Leben und Sterben ausgehen. Die Sterbenden und die sie begleitenden Personen werden diese Bewegungen erleben.“ Aber: „Wir leben und wir sterben nicht allein, sondern in Gott“, erinnerte die Dekanin, „da berühren sich Himmel und Erde“. Den Gästen des Hospizes ermögliche dieses Leben und Sterben in Gott die Erfahrung nicht allein sterben zu müssen, sondern auch die „kostbare Erfahrung“ im letzten Lebensabschnitt noch gute Beziehungen zu erfahren, denn „niemand weiß wie Sterben geht“. Die Fürbitten galten dem Klosterhospiz, dass zu einem Ort der Begegnung werden solle. Für alle, die hier arbeiten, wurde um Klugheit und das rechte Augenmaß um Empathie, Respekt, Kraft, Geduld und Humor gebeten.

Abschied kostet Kraft

Oberbürgermeister Richard Arnold zollte dem vollendeten Hospiz seinen Respekt. Das Hospiz sei aus der Initiative der Schwestern und von „außen“ aus der Bürgerschaft entstanden und demonstriere ein „Stück gelebte Gemeinschaft“. Leben und Tod gehören zusammen, aber „Abschied nehmen erfordert viel Kraft“. Der nahende Tod sorge für Ohnmacht, hier im Klosterhospiz finden Betroffene „eine Gemeinschaft die entlastet“. Am Ende des Lebens geraten viele Menschen in Not, daher hätten Arnold und der damalige erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse das Anliegen der Schwestern „sehr gerne angenommen“. Das Hospiz solle von der Stadtgemeinschaft gut angenommen werden. Arnold bat darum , „sich darauf einzulassen“, denn „Leben und Tod gehören in Freude zusammen“.

Schwester Eleonore konnte angesichts der großen Festgemeinde ihrer Freude Ausdruck geben: „Ihre Anwesenheit erfüllt alle am Hospizleben Beteiligten mit Mut, Zuversicht und Freude.“

Eine feierliche Segensprozession, angeführt von Dekan Kloker, den Schwestern und Hospizmitarbeitern führte in das Gebäude, von Schwester Birgitta wurde dabei die Kerze getragen, die später als sichtbares Zeichen eines vollendeten Lebens im Hospiz entzündet werden soll. „Möge sich dieses Haus mit gutem Leben füllen“ erbat Dekan Kloker bei der Segnung.

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