Hussenhofen: Durchfahrt für elf Monate gesperrt?

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Symbolbild

Ausschuss entscheidet am Mittwoch über Großvorhaben in Hussenhofen und ein Dorfgemeinschaftshaus.

Schwäbisch Gmünd. Schon im Oktober könnte die Sanierung der Ortsdurchfahrt Hussenhofen beginnen, eine Großmaßnahme, die elf Monate dauern und rund 1,33 Millionen Euro kosten soll. Voraussetzung ist, dass der Bau- und Umweltausschuss des Gemeinderats in seiner Sitzung am Mittwoch, 29. September, dem Projekt und der Auftragsvergabe zustimmt. In diesem Fall soll der erste Bauabschnitt von Oktober bis Dezember ablaufen. Nach einer Winterpause würden die Arbeiten im März 2022 wieder beginnen und bis November dauern. Die Straße müsste während der Bauzeit gesperrt werden. Für den außerörtlichen Verkehr soll eine Umleitung eingerichtet werden, auch die Anwohner sollen Zufahrt zu ihren Grundstücken haben. Im Zuge der Maßnahme sollen auch acht Bushaltestellen barrierefrei umgebaut werden, dafür hofft die Stadtverwaltung auf eine Förderung vom Land. Zeitgleich sollen auch Kanal sowie Gas- und Wasserleitungen in der Ortsdurchfahrt saniert werden. Ein weiteres Thema im Ausschuss wird die Problematik von Starkregen und Hochwasser im Stadtgebiet sein.

Außerdem geht es um den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses im Himmelsgarten in Wetzgau, nachdem der Kuhstall dort nicht mehr für Treffen zur Verfügung steht. Entgegen der bisherigen Pläne soll das Gebäude nördlich des Himmelsstürmers nun doch als beheizbares Haus gebaut werden, so dass es das ganze Jahr über nutzbar ist. Die Baukosten sind mit 330 000 Euro veranschlagt, wegen der Beheizbarkeit 95 000 Euro mehr als zunächst kalkuliert. Um die Summe zu drücken, sollen ortsansässige Betriebe, Vereine und Ehrenamtliche um Eigenleistungen gebeten werden. Zudem will der Ortschaftsrat versuchen, 20 000 Euro Spenden einzuwerben. Der Bau soll im Frühjahr beginnen.

Außerdem unter anderem auf der Tagesordnung: Der Flächennutzungsplan soll verändert werden, um am Nordrand von Rehnenhof/Wetzgau auf Gemarkung Großdeinbach beim Wasserturm auf einer Fläche von knapp 0,9 Hektar Wohnungsbau zu ermöglichen. Bisher ist das Gebiet als Fläche für die Landwirtschaft ausgewiesen. Zudem liegt dem Ausschuss der Antrag vor, die Arbeiten für den letzten Sanierungsabschnitt der Glasdächer am Zentralen Omnibusbahnhof zu vergeben. wof

Die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses beginnt am Mittwoch, 29. September, um 16 Uhr im Leutzesaal des CCS. Sie steht interessierten Zuhörern offen.

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