Ideen fürs Ritz-Hochhaus

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So könnte das Ritz-Hochhaus in einem Jahr schon aussehen. Die thallos AG aus Tübingen entwickelt dieses.
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thallos AG Projektentwicklung GmbH erläutert Stadträten, wie das Bürogebäude im Becherlehen umgestaltet werden könnte.

Schwäbisch Gmünd

Wir haben Spaß an Gmünd“, sagte Heiko Ostmann, Architekt der thallos AG Projektentwicklung GmbH in Tübingen, am Mittwoch im Gmünder Bau- und Verwaltungsausschuss. Zuvor hatte er die Wohnbebauung vorgestellt, die das Unternehmen in der Gmünder Oststadt anpackt (lesen Sie dazu den Bericht „In der Buchstraße könnte bald ein Wohnturm entstehen“), und er hatte - auf Einladung von Oberbürgermeister Richard Arnold - Ideen des Unternehmens für das Ritz-Hochhaus im Becherlehen erläutert. Die Gmünder Tagespost hatte diese bereits im Mai vorgestellt: Das Gmünder Technologieunternehmen „Unicorn Energy“ wird in das Hochhaus auf dem Ritz-Areal im Becherlehen ziehen. Dort soll die Zentrale der aufstrebenden Firma entstehen, hatte Unicorn-Geschäftsführer Dr. Felix Friederich der GT im Mai gesagt. Die „Unicorn Energy“ will das Gebäude langfristig anmieten. Bisher sind Batteriespeicher das Hauptprodukt der Firma, die vor sechs Jahren gestartet ist und aktuell 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat.

Projektentwickler des Ritz-Hochhauses ist die thallos AG aus Tübingen. Ein solches Gebäude dürfe man nicht abreißen, sondern man müsse es umnutzen, sagte Ostmann zu dem nunmehr etwa 20 Jahre leerstehenden Hochhaus. Dieses habe eine große Raumtiefe. Für diese skizzierte Ostmann Inhalte auf mehreren Etagen: Räume zum Ankommen, offene Büroräume, Einzelbüros, Teamzonen, sogenannte Community-Zonen für die Gemeinschaft und Räume zum Relaxen und Sporttreiben. Ganz oben sieht Ostmann eine Treppenanlage mit viel Licht. Das Dach sei das einzig Neue an dem Gebäude, das direkt neben der Manufaktur B 29 liegt, dem Oldtimer-Zentrum mit Gastronomie. Damit das B 29 nicht lange belastet werde, will die thallos AG aus „einem ziemlich alten Klotz in kurzer Zeit etwas Attraktives machen“, sagte Ostmann. Was OB Richard Arnold so zusammenfasste: „Mut machen und zeigen, dass das Unmögliche möglich gemacht werden kann“.

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