Im Festsaal erklingt Musik für die Opfer

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Haben gemeinsam für den guten Zweck musiziert (v.l.): Dietlinde Fuchs, Mario Kay Ocker, Susanne Meyer, Anna-Lena Hinderer, Celina Hinderer, Markus Hutter, Barbara Kopp, Rebecca Nepf, Linus Weller und Brigitte Wenke.

Schwäbisch Gmünd. Lang vermisste Klänge erfüllten den Festsaal im Altbau der Pädagogischen Hochschule. Studierende aus den ersten Semestern bis zu Studierenden, die ihre Instrumentalprüfung schon abgeschlossen haben, stellten im Rahmen eines Serenadenkonzertes ihre Stücke einem sehr begeisterten Publikum vor.

Susanne Meyer, begleitet von Mario Kay Ocker, Klavier, eröffnete das Serenadenkonzert mit Werken von Franz Schubert. Die erfahrene Sopranistin überraschte die Anwesenden mit einer kräftigen, klaren, aber auch sanften Stimme. Die Klarinettistin Rebecca Nepf gab ihre „Phantasiestücke für Klarinette und Klavier“ von Niels Wilhelm Gade zum Besten. Eine Melodie zog das Publikum in ihren Bann, eine träumerische Melodie, welche von weit her zu kommen schien, aber dennoch vertraut. Professionell und einfühlsam begleitet wurde sie von Mario Kay Ocker am Klavier.

Linus Weller, am Klavier begleitet von Brigitte Wenke, weckte Erinnerungen an eine Ballade von Goethe, welche den meisten Hörern bekannt gewesen sein sollte. Der Baritonist entzückte die Anwesenden mit seiner Interpretation von Franz Schuberts „Ein König von Thule“, und erinnerte somit daran, dass die wichtigen Dinge im Leben nicht käuflich sind.

Barbara Kopp entlockte ihrer Querflöte Klänge, welche in dieser verspielten und lockeren Art nur erfahrenen Flötistinnen möglich sind. Die Umsetzung des technisch sehr anspruchsvollen Werkes mit dem Titel „Les Folies d’Espagne“ von Marain Marais faszinierte das Publikum.

Perfektes Zusammenspiel

Anna-Lena Hinderer (Flöte) und Selin Ceylan (Klavier) führten den ersten Satz der „Sonate für Flöte und Klavier – Allegro malinconico“ von Francis Poulenc vor. Beeindruckend war das perfekte Zusammenspiel der Studentinnen. Den Abend rundeten Celina Hinderer (Gesang) und Markus Hutter (Klavier) ab. Das Duo interpretierte die Werke „Radiohead“ von Creep, „The Neighbourhood“ von Sweater Weather und „Daniel Caesar feat. H.E.R“ auf ihre ganz eigene warmherzige, jazzige Art und Weise.

Nach wohl verdientem Applaus gab es eine klangvolle Zugabe: den „Kaffeeklatsch“ von Joseph Haydn als Querflöten-Trio, gespielt von Anna-Lena Hinderer, Barbara Kopp und Dietlinde Fuchs. Passend zum „Kaffeeklatsch“ wurde der Konzertabend mit einer kleinen Getränkeausgabe der Fachschaft und vielen Gesprächen im Hof der Alten PH abgerundet.

Den „Kaffeeklatsch“ nutzte die Fachschaft spontan dazu, um nach dem Konzert Spenden für die aktuelle Hochwasserkatastrophe in Ahrweiler/Landkreis Trier zu sammeln. Mit Erfolg: Das Publikum spendete insgesamt 425 Euro. Dieser Betrag wird nun der Verbandsgemeinde Trier-Land zugutekommen.

Musiker begeistern

Alles in allem beeindruckten alle Musikerinnen und Musiker mit ihrer Leidenschaft für die Musik. Weitere Auftritte dieser und anderer Musikstudierender der Gmünder PH können mit Freude erwartet werden.

Kommende musikalische Veranstaltungen sind auf der Internetseite der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd oder auf Instagram und Facebook unter dem Suchbegriff „Fachschaft Musik phgmuend“ zu finden. Dort gibt es auch eine Bildergalerie und Videoclips vom Benefizikonzert für die Opfer der Hochwasserkatastrophe.

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