„In die Vollen“ beim Schwäbisch Gmünder Stadtfest

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Archivbild aus Vor-Corona-Zeiten.
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45 Vereine bewirten die Gäste am Freitag und Samstag, 10. und 11. Juni. Live-Musik auf fünf Plätzen. Erstes Fest der Altersgenossen.

Schwäbisch Gmünd. Froh“ ist Robert Frank von der Gmünder Touristik und Marketing GmbH (T+M), dass „wir wieder in die Vollen gehen können“. So kündigte Frank am Freitag Gmünds erstes Stadtfest nach Corona an. Und er schlug den Bogen zu den Altersgenossenfesten, die in diesem Juni und Juli wie in der Jahren vor Corona gefeiert werden. Die Menschen lechzten nach Abwechslung, und dazu sei das Gmünder Stadtfest ein „elementares Ereignis, ein Kommunikationstreffpunkt“.

Bei dem am Freitag, 10. Juni, beginnenden und bis Samstagnacht bis 0.30 Uhr andauernden Fest übernehmen 45 Vereine die Bewirtung, kündigte Frank an. Auf fünf Plätzen - Oberer Marktplatz, Johannisplatz, Kornhausplatz, Mühlbergle und Marktgässle - gibt es Bühnen und Live-Musik mit unterschiedlichen Musikrichtungen. Das Fest, das es 1974 zum ersten Mal gab, wird am Freitagabend um 19 Uhr durch den Fassanstich des Oberbürgermeisters Richard Arnold eröffnet. „Mal sehen, ob er das noch kann“, sagte Frank, auf zwei Corona-Jahre ohne Stadtfest anspielend. Dem Fassanstich voraus geht eine feine Tradition: der Metzgersritt von der Bocksgase zum Marktplatz, den die Stadtkapelle Gmünd begleitet.

Mit dem Stadtfest zusammen fällt, auch eine Tradition seit Jahren, das erste Altersgenossenfest. Um 8.30 Uhr und um 11 Uhr beginnen die Festumzüge der 40er des Altersgenossenvereins 1982. Frank wies nochmal darauf hin, dass der Dachverband der Altersgenossen einen Platz für die Alois-Skulptur zwischen Johanniskirche und Marienplatz ausgewählt hat. Von dort aus wird der Alois die Altersgenossen ab 2023 beim Singen grüßen. Ebenfalls neu, aber schon in diesem Jahr: Der frühere Pfauen-Apotheker Siegfried Dalferth wird das Haus, in dem einst das Gasthaus „Pfauen“ war und in dem die Tradition der Altersgenossen ihren Anfang nahm, mit einem Banner schmücken, auf dem die Geschichte der Altersgenossen erzählt wird.

Zurück zum Stadtfest: Bewirtet wird am Freitag und am Samstag bis 0.30 Uhr. Bis 24 Uhr gibt‘s Musik. Zudem bieten die beiden Busunternehmen Stadtbus und Ostalb mobil um 0.45 Uhr Spätlinien in die Stadtteile an, auch bis ins entfernte Degenfeld. Frank wies zudem darauf hin, dass das Glasflaschen- und Dosenverbot nach wie vor gilt, dass also weder Glasflaschen noch Dosen zum Fest mitgebracht werden dürfen. Die Verbotszone wird für die Besucher ausgeschildert.

Nach wie vor gilt auch der Schnapserlass, der seit Jahren schon den Standbetreibern bei städtischen Festen den Verkauf von Getränken mit hochprozentigem Alkoholgehalt untersagt. Allerdings: Robert Frank und T+M-Chef Markus Herrmann wollen mit OB Arnold und Bügermeister Christian Baron über diesen Erlass reden. Dabei geht es ihnen nicht darum, dass Schnapsverkauf fortan ermöglicht wird. Vielmehr soll aus ihrer Sicht möglich sein, dass auch Getränke wie Gin Tonic oder Caipirinha beim Stadtfest angeboten werden. „Es geht um Cocktails, nicht um Kurze“, sagte Frank. Allerdings erst ab 2023.


Das Gmünder Stadtfest beginnt am Freitag, 10. Juni, ab 18.45 Uhr mit dem Metzgersritt und dem Fassanstich auf dem Oberen Marktplatz. Fortgesetzt wird es am Samstag bis 0.30 Uhr. Auf fünf Plätzen gib‘s Live-Musik. Das Programm liegt bei der Touristik und Marketing GmbH im i-punkt aus. Oder auf www.schwaebisch-gmuend.de

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