Jedes Pflänzchen hier hat seinen eigenen Aufpasser

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Der Zeiselberg in der Gmünder Innenstadt ist das Zuhause vieler verschiedener Pflanzen. Weinreben, Stauden, Kräuter – die Vielfalt ist groß. Entsprechend breit gefächert fällt auch die Pflege der Pflanzen aus.
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Der Zeiselberg ist das Zuhause von vielen Pflanzen. Aber wer kümmert sich um die Gewächse? Und wie haben sie das trockene Frühjahr überstanden?

Schwäbisch Gmünd

Bäume, Sträucher, Stauden – der Zeiselberg in der Gmünder Innenstadt ist ein wahrer Pflanzen-Hotspot. Damit die Bedürfnisse der unterschiedlichen Gewächse erfüllt werden können, hat jedes Pflänzchen seinen eigenen Pfleger und Aufpasser. Aber wer schaut denn nun nach den einzelnen Pflanzen am Zeiselberg?

"Oleander stehen oben am Biergarten", erklärt Gmünds Stadtsprecherin Ute Meinke. Der Betreiber der Wirtschaft, Johannes Barth und sein Team, kümmern sich auch um die Gewächse. Doch dabei sind die Gastronomen nicht auf sich alleine gestellt. Sie erhalten Unterstützung von der Gmünder Stadtgärtnerei.

"Die Weinreben werden vom Weingärtner Ralf Schmid gepflegt", erklärt Ute Meinke. Dieser habe 2020 zudem 75 neue Weinreben nachgepflanzt. Zusätzlich wurde eine Tröpfchenbewässerung installiert, unter anderem für die Reben, denn gerade Jungpflanzen hätten es in trockenen Zeiten schwer. "Schmid düngt die Weinreben mit einem biologischen Dünger aus flüssiger Vinasse und Schafwollpellets", erklärt Ute Meinke.

Der Boden des Zeiselbergs sei "ziemlich mager" wenn es um Nährstoffe geht, weshalb es die Weinreben ohne Unterstützung schwer hätten. Damit sie besser gedeihen können, werde dem Boden über den Dünger Stickstoff hinzugeführt. Bei den Weinreben sei aber Geduld gefordert, denn bis eine solche Rebe Trauben trägt, könne es mehrere Jahre brauchen.

Es reicht, wenn kein zu heißer und trockener Sommer kommt.

Ute Meinke, Stadtsprecherin

Für den Bereich um die Rutsche, den Berg der Kinder, ist die Gmünder Stadtgärtnerei zuständig. Die Pflanzen und das Kräuterbeet wurden anlässlich der Remstalgartenschau angelegt. Die Pflanzkübel der Stadtgärtnerei unterhalb des Bergs der Kinder wurden auch dieses Jahr wieder im Innenstadtbereich aufgestellt, gewässert und gepflegt, erklärt Ute Meinke. Den Pflanzen und Kräutern gehe es derzeit also gut.

Zwischen dem Berg der Kinder und den Königsturmtreppen liegt die Böschung am Baumgartenweg. Dort finden Besucher Stauden, die Böschungsmatten sind mit Efeu bepflanzt. "Hier ist eine Nachpflanzung eventuell erforderlich", sagt Meinke. Denn die Matten, die als Erosionsschutz eingebaut wurden, müssten sich noch flächendeckender ausbreiten. Als Pfleger für die großen Bäume ist die Firma Neidlein Baumerhaltung und Baumüberprüfung im Einsatz. Die Baumexperten sind für die Bäume auf dem Zeiselbergplateau sowie für die entlang des Glücklichtwegs zuständig.

Und wie haben die Pflanzen das trockene Frühjahr überstanden? Die Bäume, Sträucher und Stauden seien in Ordnung, die Blumenwiese leide noch unter der Trockenheit, sagt Meinke. Reicht der Niederschlag der vergangenen Wochen? "Ja, sofern kein zu heißer und trockener Sommer kommt", entwarnt sie.

Damit die unterschiedlichen Pflanzen am Zeiselberg gut versorgt sind, setzt die Stadt Gmünd teilweise externe Firmen ein.

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