Jugendfestival „Meile Royal“: Netzwerk für den Nachwuchs

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Das Jugendfestival „Meile Royal“ in Schwäbisch Gmünd.
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Das Jugendfestival „Meile Royal“ in Schwäbisch Gmünd ist mit zahlreichen Mitmach-Angeboten ein voller Erfolg. Jährliche Austragung geplant.

Schwäbisch Gmünd. Was ist alles in Sachen offene Jugendarbeit in Schwäbisch Gmünd im Angebot? Vieles! Dies zeigte sich eindrücklich beim ersten Jugendfestival „Meile Royal“ am Samstag auf der Jugendmeile. Nach der langen Coronapause war es offensichtlich für alle Beteiligten eine große Wohltat, mit zahlreichen Mitmach-Angeboten und mit einer Fülle an Informationen auf die einzelnen Gruppierungen und Möglichkeiten für den Nachwuchs aufzuwarten. Viel Herzblut war dabei, als es ums Dekorieren der Stände ging. Da legte sich etwa Johanna Hanke, Praktikantin bei der mobilen Jugendarbeit, mächtig ins Zeug am Getränkestand, der an eine hawaiianische Cocktailbar erinnerte mit Schilfrohr und Blumengirlanden.

„Wichtig für die Vernetzung“, befand nebenan Jugendhausleiter und Sozialraumkoordinator Dennis Lohrbeer das Jugendfestival allemal. „Denn hier zeigt sich die Vielfalt der Angebote“, kommentierte er, während er seine blicke über die unterschiedlichen Stände schweifen ließ. „Es ist ein richtig guter Tag für die Jugend“, legte er nach.

Gegenüber des Platzes zauberte Heidi Macho leckere Crêpes. Ebenfalls Sozialraumkoordinatorin für die Jugend in Nord-Ost freute sie sich, dass das Jugendfestival eine „tolle Werbung für die offene Kinder- und Jugendarbeit ist“.

Mal so richtig austoben

Neben vielfältigen Informationen zog das Bühnenprogramm ebenfalls die junge Besucherschar an. So begeisterten etwa die beiden jungen Stuttgarter Zauberer Maurice Grange und Philipp Kreußler mit Ringen, Seilen und vielem mehr. „Wir möchten die Gäste ins Staunen versetzen und zum Lachen bringen“, wünschten sich die beiden. Und nur wenige Minuten später war das Unterfangen von Erfolg gekrönt.

Die lockere, vergnügte Stimmung steckte auch den Ersten Bürgermeister Christian Baron an, der offiziell für die Stadt als Veranstalterin begrüßte. Er beglückwünschte Moderator Rony Zabala zum attraktiven Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Zauberei. Aus allen vier Himmelsrichtungen strömten die jungen Gäste. Mancher übte sich im Balancieren beim Bull-Riding, andere im Sand- und Schattenmalen. Wer wollte, konnte sich in der Eule im Siebdruckverfahren ein T-Shirt mit dem Logo „Meile Royal“ selbst anfertigen.

Michael Nanz, Chef der Wissenswerkstatt Eule, strahlte übers ganze Gesicht, angesprochen auf das Jugendfestival. „Hier, auf der Jugendmeile, können sie sich so richtig austoben und viel ausprobieren“, bemerkte er. Im Blick die Coronazeit, die vor allem auch die Kinder und Jugendlichen aufs Abstellgleis stellte. „Hier können sie ihre eigene Selbstwirksamkeit austesten“, machte Nanz deutlich, dass alles, was den Nachwuchs von Handy- und Computerspielen in der Freizeit weglockt, einfach klasse ist. „Hier vereint sich alles“, deutete er aufs Beachvolleyball-Feld, auf die Ausstellungen und dann zum Rollstuhl-Parcours der DRK-Ortsgruppe Durlangen. Schnell begriffen diejenigen, die in einem Rollstuhl Platz nahmen und den Parcours ausprobierten, dass ein Zentimeter schon eine kaum überwindbare Hürde sein kann.

Alle Angesprochenen hatten einen Wunsch: Das Jugendfestival soll jährlich stattfinden. „Hier zeigt sich die Vernetzung“, beschreiben Sonja Wahl, Elli Carmone und Kevin Kallenberger vom Kreativ- und Bildungszentrum für Kinder. Auch sie hielten Infos zu ihrem facettenreichen Angebot an Workshops am Mühlberge 7 bereit. „Die jährliche Austragung des Jugendfestivals ist das Ansinnen der Stadt“, versicherte Bürgermeister Baron.

Das Jugendfestival „Meile Royal“ in Schwäbisch Gmünd.
Das Jugendfestival „Meile Royal“ in Schwäbisch Gmünd.
Das Jugendfestival „Meile Royal“ in Schwäbisch Gmünd.
Das Jugendfestival „Meile Royal“ in Schwäbisch Gmünd.

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