Kinderschutz in Familien stärken

Fachtagung Gmünder PH will „am Thema dranbleiben“. Rund 170 Teilnehmer diskutieren.

Schwäbisch Gmünd. Kinderschutz in Familien und pädagogischen Einrichtungen stärken Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung müssen in der pädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, aber auch im Studium der Kindheits- und Sozialpädagogik noch stärker in den Fokus gerückt werden. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Fachtagung „Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung in Familien und pädagogischen Einrichtungen“ der Abteilung Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit der Pädagogischen Hochschule (PH) Schwäbisch Gmünd, die kürzlich im Online-Format stattfand.

„Wir müssen an diesem Thema dranbleiben, in den Seminaren, bei der Begleitung der Praktika von Studierenden, in der Kommunikation mit den Einrichtungen und Einrichtungsträgern sowie in der fachwissenschaftlichen Auseinandersetzung“, resümierte Prof. Dr. Stefan Faas, Abteilungsleiter und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Kindheits- und Sozialpädagogik. Und weiter: „Als ersten wichtigen Schritt haben wir daher mit dem Landesjugendamt in Stuttgart eine Ausweitung der Zusammenarbeit in diesem Themenfeld verabredet.“

Inhaltliche Schwerpunkte waren unter anderem Fragen dazu, wie Kindeswohlgefährdungen in Kindertageseinrichtungen wirksam verhindert werden können, wie mit Eltern in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen trotz eines eventuellen dysfunktionalen Erziehungsstils wertschätzend gearbeitet werden kann, welchen Beitrag Digitalisierung und Algorithmen, aber auch Familienbildung und Frühe Hilfen zum präventiven Kinderschutz leisten.

Da in der Kindheits- und Sozialpädagogik Fragen nach dem kindlichen Wohlbefinden, der Beachtung von Kinderrechten und des Kinderschutzes zunehmend an Bedeutung gewinnen, war es wichtig, diese Themen in den Mittelpunkt der kindheitspädagogischen Fachtagung zu stellen. Die rund 170 Teilnehmenden von verschiedenen Trägerverbänden, aus der pädagogischen Fachpraxis und dem hochschulischen Bereich aus dem gesamten Bundesgebiet unterstreichen die Relevanz des Themas. So kam PH-Rektorin Prof. Dr. Claudia Vorst in ihrem Grußwort auch zu dem Schluss: „Das hohe Interesse an unserem diesjährigen Fachtag verdeutlicht die Aktualität und Bedeutung des Themas, aber auch die breite Beachtung, welche die Arbeit der PH Schwäbisch Gmünd, insbesondere der Kindheitspädagogik, mittlerweile findet“.

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