Kita Brücke ist wieder geöffnet

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Mutter des dreijährigen Kindes negativ getestet. Kita Topolino bleibt fehlenden Personals wegen geschlossen.

Schwäbisch Gmünd. Die Kindertagesstätte Brücke in der Gmünder Weststadt ist von diesem Freitag an wieder geöffnet. Die Kita Topolino hingegen bleibt bis zum Donnerstag, 2 Juli, geschlossen. Darüber informierte der evangelische Kirchenpfleger Eberhard Schmid am Donnerstag im GT-Gespräch. Beide Kindertagesstätten sind in evangelischer Trägerschaft.

Die Kita Topolino war geschlossen worden, nachdem ein dreijähriges Kind positiv auf Covid-19 getestet worden war. Da die Mutter des dreijährigen Kindes als Erzieherin in der Brücke arbeitet, ist auch diese Kita vorsorglich geschlossen worden. Bei der Mutter, ihrem Mann und den beiden Geschwistern des dreijährigen Kindes wurde ein Abstrich gemacht, sagte die Sprecherin des Landratsamtes, Susanne Dietterle. Der Test der Mutter sei negativ ausgefallen, deshalb kann die Brücke wieder öffnen. In der Kita Topolino sind bei elf Kindergartenkindern, sechs Krippenkindern und sieben Mitarbeitern Tests gemacht worden. Deren Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die 24 Personen sind deshalb in häuslicher Isolation. Die Gruppe, zu der das dreijährige Kind gehört, muss deshalb geschlossen bleiben. Die zweite Gruppe der Kita dürfte eigentlich öffnen. Sie bleibt jedoch geschlossen, "weil wir das personell nicht schaffen", sagte Schmid. Der Kirchenpfleger geht aber davon aus, dass auch die Kita Topolino "am 2. Juli wieder komplett geöffnet ist, wenn keine neue Situation vorliegt".

Die Testergebnisse beim Vater und den beiden Geschwistern des dreijährigen Kindes liegen ebenfalls noch nicht vor. Sie wiesen aber keine Symptome auf, sagte Dietterle. Der Betrieb an der Grundschule und der weiterführenden Schule, die die Geschwister besuchen, laufe weiter, sagte Dietterle, da die Mitschüler der Geschwister keine Kontaktpersonen ersten Grades seien. Wie's weitergeht, hängt von den Testergebnissen ab.

Von Montag an ist in den Grundschulen und Kindertagesstätten des Landes wieder Regelbetrieb. Dann dürfen in Gmünd etwa 2500 Kinder in die Kitas und etwa 1800 Kinder in die Grundschulen zurückkehren. Eine Herausforderung ist diese Rückkehr der Kitas und Grundschulen in den Regelbetrieb insbesondere im Hinblick auf das Personal. Denn Menschen mit chronischen Erkrankungen und über 60-Jährige mit ärztlichem Attest werden fehlen.

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