Kleine Erleichterung für Krebspatientinnen

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Spende von Port- und Herzkissen für Krebspatienninnen (v. l.): Elisabeth Jacobi (Landfrauen Welzheim), Kübra Kücükakyüz, Larissa Lorenz, Dr. Ekkehard von Abel und Isabell Gölz-Pfaffenberger. ÌFoto: privat

Offener Gesprächskreis und Kreislandfrauen übergeben Herz- und Portkissen.

Schwäbisch Gmünd. Jeweils 100 Herz- und Portkissen erhielt die Klinik für Frauenheilkunde am Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd. Die Herzkissen hatten die Mitglieder des Offenen Gesprächskreises für Frauen nach Krebs Schwäbisch Gmünd hergestellt, die Portkissen kamen von den Kreislandfrauen Rems-Murr. Ein Port ist ein medizinischer Zugang, meist unterhalb des Schlüsselbeins eingesetzt, über den Antikörper, Chemo- oder Tumormedikamente verabreicht werden. Das Portkissen kann unangenehmen Druck auf den Port, etwa durch den Sicherheitsgurt beim Autofahren, lindern. Ähnlich ist es mit den Herzkissen. Neben ihrem Aussehen haben sie auch eine therapeutische Funktion: Frauen mit Brustkrebs können die Herzen unter die Achsel klemmen und so nach einer Operation zur Druckentlastung beitragen.

Funktionsoberarzt Dr. Ekkehard von Abel nahm die Kissen zusammen mit dem Team der gynäkologischen Onkologie am Stauferklinikum entgegen. „Wir freuen uns sehr über das Engagement des Offenen Gesprächskreises und der Landfrauen, besonders während der Pandemie. Die Kissen sind für unsere Patientinnen eine große Hilfe und Erleichterung“, sagte er. Besonders froh ist von Abel darüber, dass die Behandlung an Krebs erkrankter Frauen trotz der Pandemie lückenlos weiterlaufen konnte. Das Stauferklinikum verzeichnet jedes Jahr rund 200 Patientinnen mit Brustkrebs-Neuerkrankungen.

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