Klimaschutz statt Videospiel

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Die Klasse 6b hat gemeinsam mit Lehrerin Stefanie Krüger den Parler-Wunschbaum gestaltet und mit Wünschen versehen.Ì

Sechstklässler des Parler-Gymnasiums stellen in der Schule einen Baum auf und schmücken ihn mit ihren ganz persönlichen Weihnachtswünschen.

Schwäbisch Gmünd

Ein Weihnachtsbaum in der Adventszeit ist Tradition. Ebenso Wunschbäume, die immer öfter aufgestellt werden. Für das Parler-Gymnasiums ist es derweil eine Premiere. Denn zum ersten Mal ist in der Gmünder Schule ein solcher Wunschbaum aufgestellt worden - und zwar von den Sechsklässlern und deren Kunstlehrerin Stefanie Krüger. Und die Kinder haben etwas auf ihren Wunschkugeln geschrieben, viele verschiedene Wünsche. Nicht etwa eine Spielkonsole, ein neues Smartphone oder das brandheiße Videospiel. Sondern Wünsche, die sich auch an die Erwachsenen richten. Und so findet sich auf den Wunschbaumkugeln zum Teil Erstaunliches und Überraschendes.

Pandemie soll enden

Die Corona-Pandemie, wie kann es auch anders sein, ist ein großes Thema. So wird auf einer Kugel der Wunsch geäußert, dass das Virus verschwinden soll. Ebenso die Masken. Auf einer anderen Kugel steht derweil der Wunsch nach Gesundheit. An anderer Stelle wünschen sich Schüler, dass der Hunger auf der Erde endet, dass alle ein warmes Zuhause und das nötige Glück haben, um ein zufriedenes Leben führen zu können.

Auch das Tierwohl kommt bei den Wünschen, die am Wunschbaum hängen, zu kurz. Besonders Hunde und Katzen scheinen einigen Kindern am Herzen zu liegen. Auch soll die Tierquälerei endlich enden und der Lebensraum seltener Tiere besser geschützt werden.

Schülerwünsche für 2022

Und dann ist da noch ein Wunsch für das kommenden Jahre: 2022 solle ein Jahr ohne Gefahren werden, ein Jahr, in dem sich die Erwachsenen mehr um das Klima bemühen und welches weniger Katastrophen bereithält.

Die Wünsche zeigen deutlich, was Kinder beschäftigt und das Geld bei ihnen nicht an erster Stelle steht. Und sie zeigen, wie sehr die Corona-Pandemie ihre Kindheit beeinflusst und wie groß der Wunsch ist, ohne die Sorge vor Krankheit und Infektion wieder Kind sein zu dürfen. „Für viele genannte Wünsche lohnt es sich, dass wir Erwachsene uns stärker bemühen“, meint Schulleiter Thomas Eich.

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