Knotenpunkt noch fünf Tage zu

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Vor der Sanierung der Waldstetter Brücke müssen die dort verlegten Leitungen weichen. Das passiert in dieser Woche und hat eine Straßensperrung zur Folge. Der eigentliche Sanierungstermin steht noch nicht fest.
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Waldstetter Brücke ist gesperrt. Bis jetzt mit geringen Auswirkungen auf den Umleitungsverkehr. Auch Bushaltestellen verlegt.

Schwäbisch Gmünd. Endstation Waldstetter Brücke: Dort rollt in dieser Woche kein Verkehr, wegen Kabelarbeiten ist der Knotenpunkt voll gesperrt. Gewöhnlich fahren dort täglich 15 000 Autos, Busse und Lieferfahrzeuge in Richtung Bettringen, Weiler und Degenfeld, aber auch nach Waldstetten oder Straßdorf Richtung Göppingen.

Am frühen Montag haben die Bauarbeiten begonnen, für manche kam die Sperrung trotz Ankündigung überraschend. „Der Kommunale Ordnungsdienst war zu der Zeit schon vor Ort“, sagt Raphael Wieler, Leiter der Abteilung Straßenverkehr im Rechts- und Ordnungsamt der Stadt. Es habe „einige Irrläufer“ gegeben, Autofahrer, die nicht mehr weiter wussten. Man habe ihnen alternative Wege gezeigt, sie zum Beispiel über die Gutenbergstraße Richtung Stadt geschickt.

Aber die Gutenbergstraße ist nicht für die Umleitung vorgesehen. „Wir haben absichtlich eine großräumige Umfahrung der Baustelle eingerichtet“, so der Fachmann des Ordnungsamts. Der Verkehr sollte nicht durch dieses Wohngebiet geführt werden. Allerdings rechnet die Stadt nicht mit 15 000 Fahrzeugen am Tag, das Bauvorhaben habe man absichtlich in die Sommerferien verlegt, weil da der Verkehr deutlich reduziert sei.

Richtung Bettringen und Weiler rollt der Verkehr deshalb von der Goethestraße oder Innenstadt über die Königsturmstraße und Oberbettringer Straße. Alternativ steht die Buchauffahrt für den Verkehr in die südöstlich gelegenen Stadtteile zur Verfügung.

Busverkehr geändert

Richtung Waldstetten und Straßdorf: Die Sperrung ist schon in der Goethestraße angezeigt, Autos werden dann über die Rektor-Klaus-Straße nach Straßdorf, Waldstetten und Rechberg gelenkt. Aus der Innenstadt kommend geht es über Ufer- oder Rektor-Klaus-Straße nach Straßdorf. Der Kommunale Ordnungsdienst soll den Verkehrsfluss rund um die Baustelle weiter beobachten. Für Ortskundige sei die Umfahrung kein Problem, so Raphael Wieler. Ortsfremden könne beim Vor-Ort-Einsatz die Umleitung erklärt werden.

Tangiert von der Sperrung der Waldstetter Brücke ist vor allem der Busverkehr. So muss die Stadtbus Schwäbisch Gmünd auf drei Haltepunkte in der Weißensteiner Straße verzichten. Gewöhnlich halten Busse in der Nähe des DRK, im Bereich der Tankstelle und beim Dreifaltigkeitsfriedhof. Anders als der Individual- und Transportverkehr dürfen Busse aber die Gutenbergstraße nutzen, sagt Raphael Wieler. Das hat auch auf Anhieb funktioniert, wie Hartmut Vorbach von der Stadtbus Gmünd sagt. „Wir hatten keine Probleme und es gab bei uns keine Klagen.“ So wurden Ersatz-Haltestelleneingerichtet, eine auf Höhe der Rappenstraße, eine zweite beim kleinen Kreisverkehr nahe Dreifaltigkeit.

"Es hat einige Irrläufer gegeben.“

Raphael Wieler, Ordnungsamt
  • Der Termin für die Brücke steht noch nicht fest
  • Die Kabelarbeiten- und Rohrarbeiten in dem Bereich sind nötig, weil die Stadt die Sanierung der Waldstetter Brücke auf dem Programm hat, wie Stadt-Pressesprecher Markus Herrmann sagt. Unterirdische Installationen sind dann im Weg.„Wir verlegen deshalb Gas, Nieder- und Mittelspannung und schaffen Platz für das Vorhaben der Stadt, sagt Hanna Ostertag, Pressesprecherin der Stadtwerke. Wenn schon gegraben wird, tauschen die Stadtwerke Rohre und Leitungen auch gleich gegen neue aus. Einen Termin für die eigentliche Brückensanierung gibt es nach Worten Markus Herrmanns noch nicht. Am Samstagabend sollen die Arbeiten an der Waldstetter Brücke beendet sein, die Sperrung wird sodann aufgehoben. kust

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