Kongress zu Handel mit Menschen

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Symbolfoto

„Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung“ vom 29. Mai bis 1. Juni auf dem Schönblick.

Schwäbisch Gmünd. Der Schwäbisch Gmünder Schönblick hatte seinen Kongress zum Thema „Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung“ von Sonntag, 29. Mai, bis Mittwoch, 1. Juni, bereits geplant. Angesichts des Ukraine-Konflikts und der damit verbundenen Problematik hat man entschieden, den Kongress um dieses Thema zu erweitern. Der Organisator, Kuno Kallnbacht, erklärt, dass Menschenhändler an den Grenzen und Bahnhöfen unterwegs seien, die jungen Frauen und Mädchen Unterkünfte und Arbeitsverhältnisse anböten - mit dem unausgesprochenen Ziel der Prostitution.

Fachleute gehen davon aus, dass sich in Deutschland 400 000 (zum größten Teil) Frauen prostituieren, 90 Prozent davon in Verhältnissen der Zwangsprostitution. Was können wir als Christen gegen dieses Unrecht tun?

Der viertägige Kongress auf dem Schönblick befasst sich mit den aktuellen Themen der Verschleppung, aber auch mit der sexuellen Ausbeutung von Kindern im Internet im Vortrag von Dietmar Roller. Stefan Comer zeigt auf, wie Osteuropa als Drehscheibe für den Menschenhandel fungiert. Sr. Dr. Lea Ackermann, eine Pionierin der Arbeit mit Prostituierten in Afrika und Europa und Gründerin von Solwodi, hält einen Vortrag. Daneben gibt es Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus der Politik. Die Schirmherrschaft über den Kongress hat der evangelische Bischof Frank Ottfried July, auch die Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes in Württemberg, Prof. Anette Noller, ist beteiligt.

Eine Buchung des Kongresses ist unter www.schoenblick.de möglich. Dort gibt es alle Informationen über das Programm und die Referenten.

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