Kreisärzteschaft: „Impfen für sich – und Andere!“

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Das Kreisimpfzentrum in Aalen während der Pandemie 2020/2021.

Kreisärzteschaft Gmünd appelliert an die Bürger, Impfangebote wahrzunehmen und Boosterung

Schwäbisch Gmünd. „Die Coronaimpfung schützt nicht nur mich selbst, sondern auch andere!“ Mit diesem klaren Bekenntnis zur Impfung fasst der Vorsitzende der Gmünder Kreisärzteschaft Dr. Erhard Bode die Stimmung im Ärztevorstand zusammen. Angesichts steigender Coronainfektionen komme es primär bei Ungeimpften zu schweren Verläufen, in denen eine Krankenhausbehandlung und oft eine Intensivpflege erforderlich wird.

Dies blockiere in erheblichem Maße die Behandlungskapazitäten in den regionalen Krankenhäusern nicht nur für Covid-19-Patienten, sondern auch für alle anderen schweren Erkrankungen. Andere Erkrankungen könnten deswegen teilweise nicht im notwendigen Umfang diagnostiziert und behandelt werden können, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisärzteschaft.

Inzwischen müssen bereits wieder dringende chirurgische Eingriffe wie bei Tumorpatienten aufgeschoben werden, mit der Folge schlechterer Heilungschancen. Deshalb richtet die Ärztevertretung einen eindringlichen Impfapell an die Bevölkerung. „Wer noch nicht geimpft ist, sollte sich jetzt dringend impfen lassen“, so der Gmünder Lungenfacharzt weiter. Zudem sei die Auffrischimpfung, oft auch Boosterung genannt, für alle Berechtigten angeraten. Impfungen seien weiterhin über viele Hausärzte, die Impfstation an der Schwerzerhalle, bei Betriebsärzten und an vielen mobilen Impfstationen möglich.

Ausdrücklich wendet sich der Vorstand der Kreisärzteschaft gegen die Aussage, dass eine Coronaimpfung nur sich selbst schütze: „Es gilt: wer sich impfen lässt, hat selber mehr Sicherheit, schützt seine Mitmenschen vor Erkrankung und das Gesundheitswesen vor Überlastung, in dem er nicht nicht dringende Hilfe für Andere schwer erkrankte blockiert, so der Vorstandes der Kreisärzteschaft.

Die bisher bewährten Regeln zur Vermeidung einer Infektion sind auch weiterhin sinnvoll, so der Vorstand weiter. So ist weiterhin anzuraten, Abstand einzuhalten, eine ordentliche Händedesinfektion durchzuführen und vor allem in Räumen eine Maske zu tragen. Auch sollte schon bei leichten Symptomen ein Coronatest durchgeführt werden, der bei Nichtgeimpften ohnehin zur Routine gehören sollte.

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