Kultur im Remspark: ein Sommer, wie er früher einmal war

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Kunst-Herzen und ein großes Sommerprogramm im Remspark Im Bild Macher des Gmünder Sommers zusammen mit Bürgermeister Christian Baron (v.l): Hans Peter Spitznagel, Susanne Wolf, Jonas Grill, Ralph Häcker, Katharina Stopper, Gundi Mertens, Carmen Bäuml, Markus Herrmann, Christian Baron und Ramona Kunz-Glass. .
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Open-Air-Kino, kostenlose Konzerte, Staufertage und mehr: Das Kulturprogramm „Gmünder Sommer“ im Remspark ist startklar.

Schwäbisch Gmünd

Mit Rosen für alle Besucherinnen am Muttertag wird es losgehen: Der Gmünder Sommer beginnt mit einem Konzert im Stadtgarten am Sonntag, 8. Mai. Mit dem Muttertagskonzert beginnt das kulturelle Sommerprogramm in Gmünd, das erst am 3. Oktober zu Ende geht.

Die 21 Wochen des Gmünder Sommers sollen in diesem Jahr umfangreicher ausfallen als 2020 und 2021: „Wir erreichen wieder den Stand von vor der Pandemie“, sagt Markus Herrmann von der Gmünder Touristik- und Marketing-GmbH. Auch in den Corona-Jahren hatte es ein sattes Programm gegeben im Remspark. „Aber manche Gruppen konnten nichts aufführen, weil es nicht möglich war zu proben“, sagt Ramona Kunz-Glass vom Stadtverband Musik und Gesang. Nun sind wieder viele Partner dabei, die im Remspark Musik, Kabarett, Kleinkunst, Jazz, Kino, Lesungen und Podiumsgespräche auf die Bühne bringen.

Fast jeden Sonntag ein Konzert: Sonntags ist Vereinstag auf der Bühne im Remspark, insgesamt zwölf Konzerte wird es bei freiem Eintritt geben. Den Auftakt macht das Gmünder Kurorchester beim Muttertagskonzert, auch Schulgruppen sind dabei wie die Schwörhaus-Bigband und die Bigband des Parler-Gymnasiums.

Comedy, Kino, Jazz: Sechs Bezahlveranstaltungen sowie ein langes Wochenende mit Open-Air-Kino wird es ebenfalls auf der Remspark-Bühne geben. Unter anderem tritt das Gmünder Comedy-Duo Lachwerk Süd, Ernst Mantel und Werner Koczwara, auf. Zwei Veranstaltungen mit Konzerten der Jazzmission sind geplant. Vom Mittwoch, 7. September, bis Sonntag, 11. September, gibt es jeden Abend um 20 Uhr Kino im Open-Air-Format.

Kunstaktion für Kinderherzen: „Denkmal mit Herz“ heißt eine Ausstellung, die zeitgleich mit dem Gmünder Sommer läuft. In zwölf Gmünder Denkmälern wird jeweils ein Kunstwerk in Herzform ausgestellt – völlig unterschiedliche, die jeweils von einem anderen Künstler oder einer Künstlerin gestaltet sind. Die übers ganze Stadtgebiet verteilte Ausstellung erstreckt sich vom Fünfknopfturm bis zum Schwörhaus, von der Stadtbibliothek bis zum Klösterle. Es ist wie ein Parcours, den Besucher absolvieren können. Zu sehen sind unter anderem Werke von Gert Wiedmaier, Gunther Stilling, DxDiane, Herzogin von Württemberg, Susanna Messerschmidt und Alfred Bast. Die Ausstellung soll die Denkmäler in den Blick rücken, ebenso die Arbeit der „Stiftung Kinderherz“, mit der gemeinsam die Ausstellung organisiert wurde.

Sechs Etagen Staufer-Verein: Eines der Denkmäler des Kunstherzen-Rundgangs ist der Staufersaga gewidmet: Auch der 27 Meter hohe Fünfknopfturm wird am 8. Mai wieder eröffnet, ab 13 Uhr gibt es ein Eröffnungsprogramm mit Musik und Tanz. Auf fünf Etagen findet man Ausstellungen vor allem rund um die Gmünder Staufersaga. Im Eingangsbereich ist das Kunst-Herz zu sehen, das Diane von Württemberg gestaltet hat. Wer einen schönen Blick über Gmünd haben will, kann in die sechste Etage, die ehemalige Türmerwohnung, hinaufsteigen. Der Fünfknopfturm ist ab 8. Mai bis zum 3. Oktober jeweils samstags und sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Die Staufertage: Herzstück des „Gmünder Sommers“ sind die „Europäischen Staufertage“ vom 7. bis zum 10. Juli, mit vier Aufführungen der „Momente der Staufersaga“ (die GT berichtete am 17. April). Eingebettet ist das Jubiläum „175 Jahre Städtepartnerschaft“ mit Barnsley, Antibes, Székesfehérvár, Faenza und Bethlehem vom 8. bis 10. Juli.

Wir erreichen wieder den Stand von vor der Pandemie.“

Markus Herrmann,, Touristik- und Marketing-GmbH

Der OB hat Corona, es moderiert sein Stellvertreter

Neustart-Konzert im Stadtgarten: Bevor am Muttertag der „Gmünder Sommer“ beginnt, veranstalten der Stadtverband Musik und Gesang und das Kulturbüro an diesem Samstag um 19 Uhr das letzte „Neustart-Konzert“ im Congress-Centrum Stadtgarten. Bei freiem Eintritt sorgen das Gitarren- und Mandolinenorchester, der Musikverein Herlikofen, die Kolpingkapelle, die Einhorn-Musikanten, die Musical Factory und die Rechberg Scottish Dancers fürs Programm. Der Abend wird moderiert von Ramona Kunz-Glass und Bürgermeister Christian Baron - der den an Corona erkrankten OB Richard Arnold vertritt.

Kostenlose Eintrittskarten gibt's noch beim i-Punkt, Telefon (07171) 6034250.

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