Legales Feuerwerk in der Gmünder Weststadt

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Ein privates Spektakel am Samstagabend sorgt für Gesprächsstoff in den sozialen Medien.

Schwäbisch Gmünd. Für die einen war's ein grandioses Feuerwerk, für die anderen Lärmbelästigung und ein großer Schreck: In der Nacht zum Sonntag hat ein Berufsfeuerwerker auf einer privaten Fläche in der Gmünder Weststadt ein buntes Feuerwerk entzündet. Das hat wohl manche Anwohner sehr erschreckt und sie riefen die Polizei. Das Feuerwerk sei bei der Stadt und bei der Polizei angemeldet worden, sagen dazu Gmünds Stadtsprecher Markus Herrmann und eine Sprecherin der Polizei. Eine Genehmigung sei nicht notwendig gewesen, weil ein zugelassener Berufsfeuerwerker dafür verantwortlich gewesen war. Dieser habe das Spektakel zu Ehren seiner Eltern veranstaltet, die ihre Perlenhochzeit feierten – 30 gemeinsame Ehejahre. Die Coronavorgaben mit Blick auf die Teilnehmerzahl sind laut Markus Herrmann eingehalten worden. Es seien nicht mehr als fünf Personen im Freien gewesen.

Weil in den sozialen Medien fleißig diskutiert wird, erläutert Markus Herrmann nochmals die Silvester-Regeln 2020/2021: Feuerwerk auf privater Fläche sei nicht verboten gewesen. "Verboten war der Verkauf von Feuerwerksartikeln und die Feuerwerksveranstaltungen auf der öffentlichen Fläche." Herrmann: "Hier gibt es also keine vergleichbare Situation zum Feuerwerk von Samstagabend." Da die Feuerwerksfläche abseits von Wohnquartieren und öffentlichen Plätzen gelegen ist und auch nicht vorab dazu eingeladen worden war, habe keine Gefahr bestanden, dass es dort zu einer Versammlung oder Zusammenkunft über die nach der Verordnung erlaubten Zahl von Personen hinaus komme.

me

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