Leichter Mitgliederzuwachs beim DAV

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Mitgliederversammlung Deutscher Alpenverein e.V. Schw. Gmünd

Der Deutsche Alpenverein Schwäbisch Gmünd traf sich. Von der Digitalisierung über Wettkampferfolge bis hin zu Überlegungen zum Erreichen der Klimaneutralität gab es viel zu berichten.

Schwäbisch Gmünd

Wieder zur „normalen“ Jahreszeit hatte der erste Vorsitzende des DAV Schwäbisch Gmünd, Martin Barth, Ende Juni die Mitglieder in den Stadtgarten geladen.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder folgte die Ehrung der Jubilare, die zum Dank für ihre Vereinstreue Ehrenabzeichen, ein Buch oder einen Blumenstrauß erhielten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen konnte der Gmünder DAV, berichtete Martin Barth, auch 2021 trotz der Pandemie einen leichten Mitgliederzuwachs verzeichnen. Gut voran gehe es beim Thema Digitalisierung und Optimierung der vereinsinternen Abläufe. So sei es nun möglich, online einen Aufnahmeantrag zu stellen und automatisch Mitgliedsausweise zu erzeugen oder die eigenen Daten online zu ändern.

Die Kletterschmiede sei seit Mitte Juni 2021 wieder geöffnet und die Besucherzahlen haben fast den alten Stand erreicht. In Hinblick auf den Naturschutz hat sich der DAV-Gesamtverband auf Klimaneutralität bis 2030 verpflichtet. Dazu gebe es verschiedene Überlegungen in der Gmünder Sektion. Positiv bewertet wurde der neue MTB-Trail MoeMoea im Schaubenwald, ein Kooperationsprojekt von Alpenverein, Stadt, Forstamt, Landkreis und Naturschutzbehörde. Aktuell zeichnet sich die Gmünder Sektion federführend beim Unterhalt der Strecke. Die Rosensteinhütte war diese 2021 nur an sechs Wochenenden geöffnet, es bestehe nur wenig Engagement für freiwillige Hüttendienste. Im Ausblick auf die Zukunft sah Martin Barth viele Fragezeichen sowohl finanziell als auch durch die Umsetzung neuer Konzepte bei Jugendarbeit und Arbeitsabläufen.

Positives von der Jugend

Anschließend berichtete Steffen Hagen in Abwesenheit von Jugendreferent Jürgen Müller aus dem Bereich der Jugendarbeit. Insgesamt zwölf Kinder- und Jugendgruppen mit über 90 Mädchen und Jungen zeugen von reger Aktivität. Acht neue Jugendleiter werden ausgebildet, um den steigenden Aufwand in der Klettergruppenbetreuung decken zu können.

Im Wettkampfbereich der Aktiven ist Max Kleesattel im Bouldern (3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und 24. im Gesamtweltcup) sehr erfolgreich, ebenso Sebastian Halenke im Leadklettern (3. Platz im Weltcup sowie 6. Platz bei den Weltmeisterschaften) und Kim Marschner. Bei der Jugend sei Mika Holdgrewe (jetzt Jugend B) mit vorderen Platzierungen im Baden-Württembergischen und Deutschen Jugendcup hervorzuheben.

Für das Touren- und Ausbildungsreferat sprach Wolfgang Abele. 2021 konnten nur 18 von 49 geplanten Touren stattfinden. Höhepunkt sei die Gemeinschaftsausfahrt ins Alpsteingebiet mit sieben Gruppen, 42 Teilnehmern sowie 10 Trainern gewesen. Die Planungsphase fürs Tourenjahr 2023 hat begonnen, Anregungen aus dem Mitgliederkreis seien willkommen.

Als Vertreter des Ehrenrats konnte Volker Buschle der Vorstandschaft bescheinigen, dass sie gute Arbeit geleistet habe und ein Einsatz des Ehrenrats nicht erforderlich war.

Schatzmeisterin Karin Wasgien teilte die Sektion zur Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung in zwei Bereiche auf, Kletterschmiede und „Stammverein“. Für beide Bereiche konnte für 2021 ein positives Ergebnis erzielt werden, wobei das Ergebnis der Kletterschmiede von staatlichen Coronahilfen profitierte.

Zu guter Letzt bescheinigte Kassenprüfer Wolfgang Klotzbücher für das Geschäftsjahr 2021 eine geordnete, nachvollziehbare Kassenführung ohne Beanstandungen und empfahl der Hauptversammlung die Entlastung, welche einstimmig erfolgte.

Da keine Anträge vorlagen, bedankte sich Martin Barth noch einmal bei allen Ehrenamtlichen und schloss die Versammlung.

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