Lions spenden 5000 Euro an die Ukraine-Hilfe

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Der Lions-Club Limes-Ostalb spendet 5000 Euro an die Ukraine-Hilfe (v.l.); Dr. Jochen Riedel, Irene Meixner, Rosi Gallitz, Marlen Hörmann, Ernst Amann-Schindler, Dr.Marta Teliskevska, Dr. Achim Lenz und Gundi Mertens.

Kliniken in der Ukraine benötigen dringend Medikamente und medizinisches Gerät.

Schwäbisch Gmünd. Der Lions-Club Limes-Ostalb spendet 5000 Euro für die Ukraine-Hilfe an das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Seit Ende Februar herrscht Krieg in der Ukraine. Über fünf Millionen Menschen haben ihr Land verlassen. In den teilweise zerstörten Städten und Dörfern oder in ländlichen Gegenden, in denen die Menschen ausharren, ist humanitäre Hilfe äußerst wichtig und lebensrettend, heißt es in einer Pressemitteilung des Lions-Clubs. Es gab einen großen Spendenaufruf von Lions International, um den Menschen aus den Kriegsgebieten zu helfen. Dem Aufruf folgten viele Lions, indem sie Gebrauchtgüter in Paketen spendeten. Ebenso erfolgreich war laut Lions die lebensnotwendige finanzielle Unterstützung.

Ernst Amann-Schindler, Präsident des Lions-Clubs Limes-Ostalb, folgte diesem Aufruf und votierte bei der letzten Mitgliederversammlung dafür, die Ukraine-Hilfe mit 5000 Euro zu unterstützen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Ein bewährter Partner, durch dessen Netzwerk die Ukraine-Hilfe zielgerichtet an Ort und Stelle ankomme, ist laut Lions das DRK Schwäbisch Gmünd. Dessen Kreisgeschäftsführer, Bruno Bieser, hatte hier bereits Erfahrung aufgrund verschiedener Initiativen, bei deren Gelegenheit medizinisches Klinikmaterial für Menschen in der Ukraine übergeben wurde. In diesem Zusammenhang berichtet Dr. Achim Lenz, Oberarzt am Mutlanger Stauferklinikum, dass es lange Listen von ukrainischen Krankenhäusern gibt, die dringend auf die verschiedensten medizinischen Geräte und Medikamente warten. Es fehlten chirurgisches Gerät, Skalpelle, Platten, die bei Brüchen eingesetzt werden, Schrauben, Drainagen, Gipsverbände, Spritzen, Infusionslösungen, Kanüle, OP-Abdeck-Sets, Handschuhe, Hauben und mehr. Es fehle an allem, insbesondere an geeigneten Medikamenten, Hygieneartikeln, Babynahrung oder Verbandsmaterial. Was die Versorgung der Krankenhäuser und Kinderkliniken betrifft, haben sich der Mutlanger Chefarzt Dr. Jochen Riedel und Dr. Achim Lenz mit der ukrainischen Ärztin Dr. Martha Telishevska zusammengeschlossen, die die Gegebenheiten in der Ukraine kennt. Denn um den strengen Sicherheitsvorkehrungen zu genügen, das Risiko zu minimieren, damit die wertvollen Güter direkt in den Krankenhäusern ankommen, dazu brauche es Vertrauenspersonen vor Ort.

Die Deutschen Lions-Clubs-Hilfswerke rufen dazu auf, die Ukraine finanziell zu unterstützen. Die volle Aufmerksamkeit eines jeden sei gefragt, damit schnell auf die veränderten Bedürfnisse reagiert werden kann.

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