Martinus-Schüler finden keine weitere Partnerschule

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Schüler in Inklusion in Weststadt

Nach der Grundschulzeit als Außenklasse an der Uhlandschule haben Schüler der Klasse 5k der Martinus-Schule Abschied genommen.

Schwäbisch Gmünd

Nach fünf Jahren als Außenklasse an der Uhlandschule hieß es für die Schüler der Klasse 5k der Martinus-Schule nun Abschied nehmen. Ihre Grundschulzeit ging zu Ende, und sie mussten Platz machen für eine neue Außenklasse in der Jahrgangsstufe 1.

Viele schöne Erinnerungen an den gemeinsamen Unterricht mit den Kooperationsklassen und tolle Erlebnisse bei gemeinsamen Aktivitäten nehmen sie aus dieser Zeit mit. Auch die Lehrerinnen und Lehrer denken gerne an die gemeinsame Arbeit mit dem Kollegium der Uhlandschule zurück - beides wurde beim Abschied deutlich.

Partnerschule angestrebt

Für das kommende Jahr ziehen sie an die Stauferschule, wo die Martinus-Schule ein freies Klassenzimmer und bereits zwei Klassen hat. Angestrebt war eigentlich, eine neue Partnerschule im Bereich ab Klasse 5, also der so genannten Sekundarstufe I, zu finden. Doch das ist den Verantwortlichen nicht gelungen.

Mehr als „barrierefrei“ nötig

Das Problem war, dass unter „Barrierefreiheit“ meistens nur die Zugänglichkeit für Menschen im Rolli verstanden wird. Im den Sinne sind viele Schulen inzwischen „barrierefrei“. Dabei wird noch nicht mitgedacht, dass körperliche Beeinträchtigungen wie etwa Querschnittslähmungen auch Pflegemöglichkeiten erfordern, die reichhaltiger ausgestattet sind, sind als die vorhandenen Behinderten-Toiletten.

Unbeeinflusst von solchen Überlegungen, freuen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Klassenlehrer Matthias Augenstein, nun ein Teil des Weststadtprojekts zu werden. Davor stand jedoch der Umzug. Auch wenn das meiste natürlich vom Personal erledigt wurde, packten die Kinder kräftig mit an. Einpacken und Transport waren anstrengend. Gleichzeitig erfuhren sie, dass schon mit dem Auspacken der Zauber des Neuen beginnt.

Martinus Schule

Ralf Tödter

02.08.2021

Martinus Schüler ziehen von der Uhlandschule in die Weststadt

Nach fünf Jahren als Außenklasse an der Uhlandschule hieß es für die Schüler der 5k der Martinus Schule Abschied nehmen. Ihre Grundschulzeit ging zu Ende und sie mussten Platz machen für eine neue Außenklasse in der Jahrgangstufe 1.

Viele schöne Erinnerungen an den gemeinsamen Unterricht mit den Kooperationsklassen und tolle Erlebnisse bei gemeinsamen Aktivitäten nehmen sie mit. Auch die Lehrer*innen denken gerne an die gemeinsame Arbeit mit den Kolleg*innen der Uhlandschule zurück.

Für das kommende Jahr ziehen sie an die Stauferschule, wo die Martinus Schule ein freies Klassenzimmer und bereits zwei Klassen hat. Angestrebt war eigentlich, eine neue Partnerschule im Bereich ab Klasse 5 (Sekundarstufe I) zu finden. Das ist den Verantwortlichen nicht gelungen. Das Problem war, dass unter „Barrierefreiheit“ meistens nur die Zugänglichkeit für Menschen im Rolli verstanden wird. Im den Sinne sind viele Schulen inzwischen „barrierefrei“. Dabei wird noch nicht mitgedacht, dass körperliche Beeinträchtigungen wie z.B. Querschnittslähmungen auch Pflegemöglichkeiten erfordern, die reichhaltiger ausgestattet sind, sind als die vorhandenen Behinderten-Toiletten.

Unbeeinflusst von solchen Überlegungen, freuen sich die Schüler*innen mit ihrem Klassenlehrer Matthias Augenstein Teil des Weststadtprojekts zu werden. Davor stand jedoch der Umzug. Auch wenn das meiste natürlich vom Personal erledigt wurde, packten die Kinder kräftig mit an. Einpacken und Transport waren anstrengend. Gleichzeitig erfuhren sie, dass schon mit dem Auspacken der Zauber des Neuen beginnt.

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  • Für jedes Kind die passende Förderung
  • Die Martinus-Schule ist ein privates Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ). Ihr Fokus liegt auf dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Die Bildungsgänge sind geistige Entwicklung, Lernen, Grundschule und Hauptschule. Jedes Kind erhält exakt die Förderung, die zu seiner Lernausgangslage und seinem Aneignungsniveau passt, heißt es auf der Internetseite der Einrichtung. Und weiter: „Gleichzeitig vermitteln wir auch Neugier und den Mut, der Welt selbstbestimmt zu begegnen“. Unterrichtet wird am Lindenhof in Schwäbisch Gmünd-Bettringen, am Standort an der Stauferschule, in Außenklassen und an Partnerschulen rund um Gmünd.
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