Maskenpflichtauf Friedhöfen kommt

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Stadt hofft, so bisherige Besucherzahl bei Beerdigungen zu halten. Infektionszahlen steigen deutlich.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt Schwäbisch Gmünd wird auf den Friedhöfen eine Maskenpflicht einführen, um Corona-Infektionen möglichst zu verhindern. Das sagte der Erste Bürgermeister Christian Baron am Mittwoch. Diese Pflicht werde denn auch bei Bestattungen gelten. Baron hofft, dass die Stadt dann die bisher zugelassene Zahl von bis zu 100 Teilnehmern bei Beerdigungen beibehalten kann. Denn der Ordnungsbürgermeister rechnet damit, dass das Land weitere Einschränkungen erlassen wird, weil die Infektionszahlen trotz der bisher schon geltenden Maßnahmen nicht sinken. Angekündigt sei bereits ein Lockdown wie im Frühjahr ab 27. Dezember. Oberbürgermeister Richard Arnold prognostizierte, dass Gmünd, wenn die Infektionszahlen weiter im bisherigen Maß steigen, am Wochenende die Sieben-Tage-Inzidenz von 200 überschreiten werde. Dann sei mit zusätzlichen Einschnitten zu rechnen. Er wies darauf hin, dass in den Partnerstädten in England und Frankreich wesentlich stärkere Schutzmaßnahmen vor Corona zum Beispiel in Kliniken und Altenheimen gelten – und dass diese von der Regierung bezahlt werden.

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