Mehr Rechte für Kinder gefordert

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Der Gmünder Kinderschutzbund fordert "echte Kinderrechte im Grundgesetz". Bündnis appelliert an Regierung.

Schwäbisch Gmünd. Ein breites Bündnis von mehr als 100 Organisationen – darunter auch der Kinderschutzbund Schwäbisch Gmünd – fordert in einem gemeinsamen Appell die Bundestagsfraktionen und die Bundesländer auf, sich bis zur Sommerpause auf ein Gesetz zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz zu einigen, das den Ansprüchen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht wird. Denn der aktuell vorliegende Gesetzentwurf der Bundesregierung sei für das Bündnis "nicht akzeptabel" – dieser bedeute eher "eine Verschlechterung der Rechtsstellung der Kinder in unserem Land", sagt Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilger.

"Für die konkrete Kinderschutzarbeit in Schwäbisch Gmünd brauchen wir echte Kinderrechte im Grundgesetz", betont auch der Vorstand des Gmünder Kinderschutzbundes. Demnach bräuchten Kinder umfassende Beteiligungsrechte nicht nur in Strafverfahren, sondern auch in der Verwaltung. "Wer Kinder wirksam schützen möchte, für den muss das Kindeswohl ein vorrangig zu berücksichtigender Gesichtspunkt sein. Und für eine kinderfreundliche Gesellschaft brauchen wir eine Verpflichtung des Staates, für kindgerechte Lebensbedingungen Sorge zu tragen."

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