Mehr und schneller fürs Rad machen

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Die Gmünder Linken setzen den Marktplatz in den Fokus (Archivfoto).

Ortsverband der Linken diskutiert beim Themenabend über die städtische Infrastruktur für Radfahrende.

Schwäbisch Gmünd. Kürzlich trafen sich zahlreiche Interessierte, um über die Gmünder Radinfrastruktur zu sprechen. Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Sebastian Fritz, ging auf die aktuellen Entwicklungen ein. So begrüßten er und die anwesenden Fraktionsmitglieder, dass die erste Fahrradstraße kommen solle, aber gleichzeitig mahnte er an, dass diese bis in die Altstadt durchgängig gestaltet werden müsse. Bei der Fahrradstraße gehe man davon aus, dass Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen diese Strecken nutzen, dabei sollten aber Querungen gut und sicher gestaltet werden. Aber auch beim Tempo des Ausbaus erhoffe man sich mehr als eine Fahrradstraße im Jahr. So müsse aus allen Stadtbezirken möglich sein, mit dem Fahrrad auf einer guten und sicheren Achse in die Altstadt zu gelangen.

Jetzt an den Marktplatz ran

Allein die neu geschaffene Fußgängerzone in der Schmiedgasse ziehe viele Radfahrende an. Aus diesem Grund hält der Fraktionsvorsitzende eine zügige Umsetzung des vom Gemeinderat einstimmig beschlossenen Konzepts „Lebenswerte Altstadt“ für notwendig. So sei zu beobachten, dass die Radwegeverbindung von Ost nach West durch die Umgestaltung der Schmiedgassen enorm an Bedeutung gewonnen habe. Daher sollte als nächstes der Untere Marktplatz in Augenschein genommen werden. Über die Busse werde man sich in den anstehenden Monaten Gedanken machen, aber es stelle sich die Frage, ob dort weiterhin Privat-Autos durchfahren müssten. Sowohl im Mühlbergle als auch am Prediger gebe es im Prinzip keine öffentlichen Parkplätze mehr. Daher sei es nur vernünftig, dass man den Türlensteg über die Ledergasse anfahre und nicht eine Extrarunde über den Unteren Markplatz fahren müsse. Dies käme den Fußgängern und den Radfahrern enorm entgegen, trüge zu einer höheren Aufenthaltsqualität im dortigen Bereich bei und schaffe mehr Sicherheit auf der Ost-West Achse.

Ebenfalls mehr Tempo erwarte die Linke beim Anbringen von Fahrradpiktogrammen auf den Hauptachsen für die Alltagsradler. Die Geh- und Radwege in der Buchstraße, der Weißensteiner Straße und der Goethestraße seien für schnellere Radler unsicher. Daher müssten diese, ohne von Autofahrern angegangen zu werden, gleichberechtigt auf den Straßen fahren dürfen.

rad klarenbergstraße

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