Brand vor dem Autohaus Mulfinger

Mehrere Autos ausgebrannt - Experten vermuten Brandstiftung

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Flammen schlagen aus mehreren, an einem Autohaus in der Marie-Curie-Straße, abgestellten Fahrzeugen. Am späten Abend waren mehrere Autos in Vollbrand geraten, die durch Feuerwehrleute gelöscht werden mussten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandurs
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  • Anke Schwörer-Haag
    Anke Schwörer-Haag
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Am späten Samstagabend standen in der Gmünder Weststadt sechs BMW in Flammen. Laut Feuerwehr keine Elektroautos.

Schwäbisch Gmünd. Eine schwarze Rauchwolke steigt am späten Samstagabend über der Gmünder Weststadt auf: Gegen 22.35 Uhr sind auf einem separten Parkplatz des Autohauses Mulfinger in der Marie-Curie-Straße vier Autos der Marke BMW durch einen Brand komplett zerstört und zwei weitere so beschädigt worden, dass sie nicht mehr brauchbar sind. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass die Autos angezündet wurden. Dass sich mehrere Fahrzeuge gleichzeitig einfach so entzünden, sagt Polizeisprecher Thomas Krauss auf Nachfrage, sei sehr unwahrscheinlich.

Da von Brandstiftung ausgegangen wird, habe die Polizei mit mehreren Streifen im örtlichen Bereich nach den Tätern gefahndet - bislang ohne Erfolg.

Feuerwehr über die B29 im Löscheinsatz

Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurde um 22.38 Uhr alarmiert. Zunächst sei ein brennendes Auto gemeldet worden, erzählt Kommandant Uwe Schubert. Weitere Anrufer hätten dann von mehreren Fahrzeugen gesprochen, so dass die Einsatzkapazitäten gleich erhöht worden sind. Drei Tanklöschfahrzeuge mit insgesamt 22 Feuerwehrleuten im Einsatz haben den Brand dann von mehrern Seiten gelöscht - unter anderem von der B29 aus, da man auf diese Weise am schnellsten Zugriff auf das gut gesicherte Gelände des Autohauses gehabt habe. Gegen 23.10 Uhr war das Feuer gelöscht, sagt die Polizei.

Keine Elektroautos

Zum Glück seien es Gebrauchtwagen und keine Elektroautos gewesen, beantwortet der Gmünder Kommandant die entsprechende Frage - dann hätten die Löscharbeiten nämlich länger gedauert und wären vor allem in der zweiten Phase wesentlich aufwendiger gewesen. Auch brennende E-Autos würden derzeit in der ersten Phase mit Wasser gelöscht, erklärt Uwe Schubert. Spannend werde dann aber der zweite Schritt, das Feuer im Akkublock zu ersticken. Da gebe es derzeit noch unterschiedliche Herangehensweisen und auch von den Herstellern werde an diesem Thema noch gearbeitet.

Die Polizei sucht Zeugen zur Brandstiftung

Der Sachschaden des Feuers auf dem Parkplatz beim Autohaus Mulfinger wird derzeit auf rund 60 000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer (07361)5800 in Verbindung zu setzen.

23.10.2021, Baden-Württemberg, Schwäbisch Gmünd: Flammen schlagen aus mehreren, an einem Autohaus in der Marie-Curie-Straße, abgestellten Fahrzeugen. Am späten Abend waren mehrere PKW in Vollbrand geraten, die durch Feuerwehrleute gelöscht werden mussten

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