„Memo“-Projekt kommt gut an

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JKS startet neues Projekt - Kinder-Medien-Mobil MEMO an der Rauchbeinschule

Die Gmünder Jugendkunstschule hat an der Rauchbeinschule das Projekt „Kinder-Medien-Mobil“ gestartet. Um was es dabei geht und was für die Zukunft geplant ist.

Schwäbisch Gmünd

Die Jugendkunstschule Schwäbisch Gmünd hat ein neues Projekt gestartet. Es trägt den Namen „Memo“, das Kinder-Medien-Mobil. Einen ersten Testversuch gab es nun an der Rauchbeinschule. Dort besuchte die Jugendkunstschule (JKS) die Klasse 4b, denn die Klasse wurde als Testklasse ausgewählt.

Das MEMO – Kinder-Medien-Mobil bezuschusst vom Kindermedienland BW wurde im Herbst genehmigt und soll sobald wie möglich den Schulen zur Verfügung stehen. In einem ersten Workshop arbeiten die Grundschüler nun mit Stopp-Motion-Technik. An sechs Arbeitstischen konnten die Schüler eigene kleine Filme entwickeln. Hierzu standen ihnen IPads, Green-Screens, Lichttechnik und eine Menge an Materialien zur Verfügung. Für die kurzen Filme erweckten die Schüler Lego- oder Playmobil-Figuren in einer Gartenlandschaft, auf dem Mond, unter Wasser oder im Restaurant zum Leben. Und mittels Sprechblasen wurden Gespräche der Figuren bebildert. Das Besondere: Die Figuren kommunizierten nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch – hierfür standen den Grundschülern IPads mit Übersetzungsfunktion zur Verfügung.

Die Macher Britta und Thomas Sturm als Mediendesigner sowie Gerburg Maria Müller, Leiterin der Jugendkunstschule, und Ina Siebach-Nasser zeigten sich begeistert, ob des Erfolg des Projekts. Ihr Fazit: „Die Kids waren mit Feuereifer dabei und alle Teams konnten einen kleinen Film fertig stellen.“ Der Test habe aber eindeutig gezeigt, dass zwei Unterrichtsstunden deutlich zu kurz für die Arbeit seien. Grundschulkinder und Macher hätten am liebsten einen ganzen Vormittag, wenn nicht sogar einen ganzen Projekttag lang dafür Zeit gehabt.

Der Stopp-Motion-Workshop wird nun noch einmal überprüft, Kosten werden kalkuliert und weiteres Material angeschafft. Stand jetzt sollen Schulen ab Januar das „Memo“-Projekt buchen können. Für die Entwicklung des Programms werden zwei weitere Workshops konzipiert. Einerseits geht es um die Arbeit mit Musik Apps, die kleine Kompositionen ermöglichen. Andererseits sollen die Schüler in Kurzfilmen selber als Darsteller vor die Kamera treten.

Weitere Infos gibt's per E-Mail an gmueller@gmuender-vhs.de oder an jks@gmuender-vhs.de sowie telefonisch unter der Nummer (07171) 9251519.

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