Mezger bleibt Vorsitzende

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Die Vorsitzende des Gmünder Naturkundevereins, Susanne Mezger, ehrt Prof. Dr. Dieter Rodi und Prof. Dr. Frieder Bay.

Den Mitgliedern Professor Dr. Dieter Rodi und Professor Dr. Frieder Bay wird jeweils eine besondere Ehre zuteil.

Schwäbisch Gmünd. Nach längerer Pause konnte der Gmünder Naturkundeverein wieder eine Mitgliederversammlung durchführen. Neben den Wahl-Regularien galt es vor allem, langjährige Mitglieder zu ehren: Die Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Dieter Rodi (für 60 Jahre) und Prof. Dr. Frieder Bay (für 50 Jahre) wurden gleich zu Beginn von der Vorsitzenden Susanne Mezger geehrt. Die Vorsitzende bedankte sich bei den beiden Vereinsführern, die viele Jahre lang für den Verein durch ihre Tätigkeiten und Anregungen Akzente setzten. Die anwesenden Mitglieder standen Spalier, um die beiden langjährigen Vorstände zu würdigen.

Weitere Ehrungen erhielten: Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Adolf Regen (Geologie), Michael Heuse (Aquarianer), Günter Kolb (Botanik u. Ornithologie). Für 25 Jahre: Doris Heuse, Dr. Joachim Holstein, Norbert Luschka, Armin Dammenmüller, Dietmar Bidlingmaier und Dr. Andreas Beck.

Entlastung und Wahlen

Im Anschluss folgten Regularien und Wahlen des Vorstands und der Kassenprüfer. Susanne Mezger wurde einstimmig wiedergewählt. Sie dankte dem abwesenden bisherigen Mitvorsitzenden Udo Gedack, der aus gesundheitlichen Gründen ausschied. Gedack war seit 1992 Mitglied, seit 2005 Leiter der Botanik-AG und von 2008 bis 2022 mehrfach im Vorstand aktiv. Bei vielen Vorträgen und Führungen hat er sein umfangreiches Wissen über Pflanzen, Tiere und Pilze eingebracht. Auch an zahlreichen Veröffentlichungen des Naturkundevereins war er beteiligt.

Dem Schatzmeister Richard Müller wurde durch die beiden Kassenprüfer Rainer Waldenmaier und Michael Stegmaier eine einwandfreie Führung bescheinigt. Die Vorstände und der Kassierer wurden einstimmig entlastet. Gerd Schneider ist weiterhin Schriftführer und Hans-Holm Rademann zuständig für die Programmgestaltung.

Ein neues Projekt

Für das Jahr 2022 sind wieder zahlreiche Vorträge und Exkursionen geplant. Im Anschluss wies Mezger auf ein Projekt hin, mit dem man den naturkundlich interessierten Nachwuchs qualifizieren könnte. „KomBioTa“ ist eine Initiative der Universität Hohenheim und des Staatlichen Naturkundemuseums. Sie dient dazu, Artenkenner in verschiedenen Stufen auszubilden. Das Projekt soll dazu beitragen, dem gravierenden Mangel an qualifizierten Taxonomen entgegenzutreten. Im Rahmen der Arbeit des Naturkundevereins ist eine Veranstaltung für Kinder geplant, bei der erste Bestimmungsübungen durchgeführt werden.

Der Abend endete mit kurzen Bildpräsentationen der Arbeitsgemeinschaften. Dr. Helmut Haas gab einen Überblick für die Botanik und Insektenkunde, Gerd Schneider für die Mikroskopie. Roland Macho führte durch das Pilzjahr und Michael Stegmaier berichtete von den Aktivitäten der Geologie-AG.

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